Kulinarisches im Bikini-Haus

Im Bikini-Haus öffnet ein Streetfood-Markt.

Seit der Eröffnung des Bikini-Hauses im Frühjahr 2014 hat es sich zum beliebten Anlaufpunkt für Touristen und Berliner auf der Suche nach besonderen Geschenken, Mode und Leckereien entwickelt. Im Erdgeschoss versorgen bereits jetzt einige kleine Stände und Cafés die Besucher mit Kaffee, frischen Säften und Kuchen. Ab Januar soll das kulinarische Angebot aber noch wachsen. In der ersten Etage eröffnet dann ein Foodmarkt auf 1.800 Quadratmetern. „Kantini“, wie der dauerhafte Markt heißen wird, soll dann vor allem Hotelgäste und Büroarbeiter aus der City West anlocken. Streetfood-Märkte gastierten schon mehrmals in dem Baudenkmal unweit der Gedächtniskirche, der neue Markt aber soll sich in dem modernisierten Gebäude etablieren.

Kulinarik pur

Geplant sind 13 Stände für feste Mieter sowie zwei Theken für wechselnde Start-Ups. Und einige der zukünftigen Mieter stehen bereits fest. So soll es israelische Spezialitäten von „Djimalaya“ und Mexikanisches von „Chaparro“ geben. Aus Kapstadt direkt in das Bikini-Haus geht es für das südafrikanische „Talking Beans“, eine Patisserie mit besonderen süßen und herzhaften Angeboten, und „bibimix“ serviert Original-Koreanisches. Zwischen Pflanzen und modernen Möbeln gibt es für den kleinen Hunger zudem italienische Speisen und einen Currywurst-Imbiss. Das Beste an dem neuen Konzept aber ist wohl die Aussicht.

Ausblick

So soll der Blick von den Food-Ständen direkt durch eine 18 Meter lange und drei Meter hohe Fensterfront auf Volieren mit exotischen Vögeln fallen. Der Blick in den Zoo sorgt schon im Erdgeschoss für viele neugierige Besucher, die von hier das Geschehen auf dem Affenfelsen verfolgen können. Für die passende Einrichtung des neuen Food-Marktes zeichnet der bekannte Designer und frühere Professor Werner Aisslinger verantwortlich. Er möchte die Stände in hellen und pastellfarbenen Tönen gestalten und scheut auch nicht vor Stil- und Materialmixen, Vintage-Möbeln und ausgefallenen Designs zurück. Wer sich schon einmal von der Arbeit des „Studio Aisslinger“ überzeugen möchte, hat dazu im benachbarten Hotel 25hours Gelegenheit. Die Eröffnung der Schlemmermeile ist dann für den 12. Januar geplant.

Kr, Red., Bild: imago/ZUMA Press /80347118