Führung übers ehemalige Zwangsarbeiterlager

In Tegel-Süd, auf dem Gelände Billerbecker Weg 123 A, befand sich von 1942 bis 1945 ein NS-Zwangsarbeiterlager. Es wurde von einer Tochterfirma des Unternehmens Borsig betrieben und zählte mit bis zu 1.500 Insassen zu den großen Lagern in Berlin. Gebäude aus der Lagerzeit haben sich bis heute als steinerne Zeugen der NS-Vergangenheit erhalten. Im Frühjahr 2010 wurde hier eine bezirkliche Gedenkstätte eingerichtet. Die Historikerin Dr. Eva Schrage führt am 15. Oktober von 14 bis 15.30 Uhr über das Gelände und erläutert seine Geschichte als Zwangsarbeiterlager sowie die spätere Nutzung als Gartenarbeitsschule.

Der Gedenk- und Informationsraum, der im April 2016 durch das Museum Reinickendorf eingerichtet wurde, ist an diesem Tag geöffnet. Eine Ausstellung zeigt die Geschichte des Lagers und Fundstücke aus dem Alltag der Zwangsarbeiter. Treffpunkt ist am Eingang Billerbecker Weg 123 A, in 13507 Berlin

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(red)