Notunterkunft im Rathaus schließt

600 Geflüchtete verlassen das Gebäude.

Seit mehr als zwei Jahren dient das frühere Rathaus Wilmersdorf am Fehrbelliner Platz als Notunterkunft für Flüchtlinge. Zwischen dem 30. November und dem 15. Dezember soll diese nun geräumt werden. Das bestätigte die Sprecherin des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF), Monika Hebbbinghaus. In Zukunft sollen die rund 600 Menschen unter besseren Bedingungen in Gemeinschaftunterkünften mit eigenen Küchen leben.

Im vorigen Frühjahr protestierten noch einige Flüchtlinge gegen den Mangel an Privatsphäre und Ärger mit den Wachleuten. Das soll in den neuen Unterkünften besser werden. Nach dem Auszug wird das ehemalige Rathaus vorübergehendes Ausweichquartier für Mitarbeiter der Berliner Stadtentwicklungsverwaltung. Deren Hochhaus an der Württembergischen Straße wird derzeit saniert. Zuerst aber müssen dafür Umbauten im Rathausgebäude durchgeführt werden.

(red)