Lesung im Jüdischen Waisenhaus

Der Züricher Verlag Dörlemann lädt am 5. Oktober, 18 Uhr, in den Betsaal des ehemaligen Jüdischen Waisenhauses, Berliner Straße 120-121 (Zugang über den Bibliothekseingang) ein. Vorgestellt wird das Buch „Bewohner“. In dem geht Dr. Christoph Held einer Krankheit nach, die jeden betrifft – aus der Nähe oder Ferne, aus Erleben oder Berichten. Das Nicht-Erkennen-Können des eigenen Zustands gehört zum Erscheinungsbild der Demenz.

Angehörige nehmen oft veränderte Gewohnheiten wahr, ohne sie deuten zu können. Christoph Held hat über viele Jahre in Alters- und Pflegeheimen solche Veränderungen beobachtet. Seine „Aufzeichnungen“ erzählen einfühlsam und klar von Bewohnern, die es so nicht gegeben hat. Doch sie sind nicht erfunden. An dem anschließenden von Dr. Thomas Sparr vom Suhrkamp Verlag moderierten Gespräch beteiligt sich auch Christa Stark, die selbst Angehörige eines Erkrankten ist. Mehr Informationen gibt es per Telefon unter (030) 47 48 66 77.

(red)