Am Bahnhof Lichtenberg wird der Ernstfall geprobt

Manöver: GSG9 und Sondereinsatzkommando simulieren Abwehrverhalten bei einem Anschlag.

Am  25.  September sollten sich Nachbarn und Fahrgäste am Bahnhof Lichtenberg nicht wundern, wenn es auf den Gleisen und in den Hallen zwischen S- und Fernbahn qualmt und kracht  . Teile  des  Bahnhofes werden an diesem Tag nämlich zum Übungsraum für die Deutsche Bundespolizei genutzt. Geübt werden soll das taktische Vorgehen im Fall eines Anschlags mit einer größeren Anzahl von Opfern.  Hierfür werden in der Zeit von etwa 12 bis 20 Uhr unter anderem die Gleise 20 bis 22 und Teile des Tunnels zu den DB-Bahnsteigen gesperrt. Realitätsnahes Szenario. Bei der vorgesehenen Einsatzlage soll das Vorgehen von verschiedenen Einsatzkräften sowie das jeweilige Reagieren auf verschiedene, aufeinanderfolgende sowie eskalierende Szenarien geübt werden. Zu den übenden Einheiten gehören Streifenbeamte sowie Beamte der BFE+ und GSG 9 der Bundespolizei. Ganz echt.  Schon seit längerer Zeit werden die Bundespolizisten in realitätsnahen Schulungen auf die neuen Herausforderungen vorbereitet.  Reisende und Anwohner sollten sich darauf einstellen, am Übungstag im und um dem Bahnhof auf eine große Anzahl an Bundespolizisten zu treffen. “Auch Knall- und Schussgeräusche werden zur realistischen Übungsdarstellung dazugehören“, heißt es in der Pressemitteilung der Bundespolizei.

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