Mit neuem Vorstand für das Wohl der Tiere

Tierschutzverein: Senat sichert Hilfe zu Sanierungsmaßnahmen zu.

Der Tierschutzverein für Berlin hat auf seiner Jahreshauptversammlung Mitte September  einen neuen Vorstand gewählt. Ines Krüger wurde mit großer Mehrheit in ihrer Position als  ertse Vorsitzende bestätigt. Claudia Hämmerling, langjährige engagierte Tierschützerin, wurde zur zweiten Vorsitzenden gewählt. Komplettiert wird der Vorstand mit Sieglinde Stasny, Brigitte Jenner und Petra Lubda.  Einen großen Erfolg konnte auch die Berliner Tierschutzjugend des Vereins bei dieser Wahl erzielen: Die erst 19-jährige Julia Edelmann startete direkt aus der Tierschutzjugend in den Vorstand durch und komplettiert das Gremium zu einem Vorstand voller „Frauenpower“. Das Amt des Präsidenten wird in Würdigung des Lebenswerks des langjährigen Präsidenten Wolfgang Apel, der im Februar 2017 verstorben ist, nicht mehr besetzt.

Hilfe zugesichert

Erleichterung brachte den anwesenden Mitgliedern und Gästen des TVB außerdem die Aussage des Tierschutzpolitischen Sprechers der Partei der Linken Dr. Michael Efler, dass der Berliner Senat das Tierheim bei der Sanierung des Wasserschadens finanziell unterstützen wird.  „Wir freuen uns, dass der Berliner Senat endlich die prekäre finanzielle Situation des Tierheims zur Kenntnis nimmt und uns unterstützt“, sagte Ines Krüger, „Mit dieser Zusage zeigt der Berliner Senat, dass er den Tierschutz nicht aus den Augen verliert.“ Aus diesem Grund wurde auf der Jahreshauptversammlung von den anwesenden Vereinsmitgliedern auch eine Sechs-Punkte-Resolution verabschiedet, in dem die Tierschützer von der Regierungskoalition der Stadt Berlin mit Nachdruck fordern, unter anderem, Pflichtaufgaben im Tierschutz kostendeckend zu erstatten, eine Tierschutz-Verbandsklage einzuführen und die tierversuchsfreie Forschung zu stärken. „Die Resolution soll die Politiker an den Koalitionsvertrag erinnern, in dem all diese Ziele schon formuliert wurden“, betonte die Vorstandsvorsitzende. „Hier müssen den Worten nun Taten folgen!“

Der Hintergrund

Der Tierschutzverein für Berlin, finanziert sich bislang allein durch Spenden, Nachlässe und Mitgliedsbeiträge und betreibt in Hohenschönhausen, Ortsteil Falkenberg das größte und modernste Tierheim Europas. Auf einer Fläche von mehr als 16 Hektar versorgt der Verein, der im Jahr 1841 von C.J. Gerlach gegründet wurde, Jahr für Jahr fast 10.000 Tiere.

red, Bild: Tierschutzverein Berlin