Berlin ist Treffpunkt der internationalen Literaturszene

Auch in diesem Jahr herrscht beim Festival großer Andrang

Mehr als 200 Schriftsteller aus aller Welt treffen sich und ihre Leser in der deutschen Hauptstadt.

Mehr als 200 Autoren aus über 40 Ländern werden sich bis 16. September zum Internationalen Literaturfestival in Berlin treffen, darunter sind Publikumslieblinge wie Donna Leon oder Yasmin Reza. Bei mehr als 100 Veranstaltungen stellen die Teilnehmer an zahlreichen Orten ihre neuen Werke vor und diskutieren die aktuellen Herausforderungen für die Literatur.

Stetiger Wandel

Wie in den vergangenen Jahren kooperiert das ilb mit dem Wissenschaftsjahr des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, das unter dem Motto „Meere und Ozeane“ steht. Unter dem Titel „Reading the Currents. Stories from the 21st century sea“ schrieben elf Autoren Texte für das ilb, die sich mit Meeren und deren Wandel beschäftigen.

Spannende Geschichte

Erstmals in der Geschichte wird ein Autor an allen Tagen des Festivals auftreten: Raoul Schrott. Im Gespräch mit Wissenschaftlern erklärt er auf der Basis seines Buches „Erste Erde“ die Geschichte des Universums und der Erde. Das Festival selbst feiert die Buchpremiere seines Projekts „Refugees Worldwide“. 14 Autoren sind dafür an Krisenherde der Welt gereist. Ihre Reportagen erscheinen zeitgleich bei Wagenbach und im britischen Verlag Ragpicker Press. Am diesjährigen Graphic Novel Day am 10. September nehmen unter anderem Amruta Patil (Indien) und Javier de Isusi (Spanien) teil. Eröffnen wird den Tag Ulli Lust mit der Premiere ihrer Graphic Novel „Wie ich versuchte, ein guter Mensch zu sein“. Mehr Informationen online.

Red., Bild: Ali Ghandtschi