Weiterbilden und nachqualifizieren

Anforderungen: Fit bleiben für den Arbeitsmarkt der Zukunft.

Der Fachkräftemangel bleibt auch in den nächsten Jahren ein drängendes Problem und wird sich ab etwa 2025 drastisch verschärfen: Denn dann gehen die geburtenstarken Jahrgänge aus der Babyboomer-Generation in Rente. Die gute Nachricht: Wer sich fit macht für den Arbeitsmarkt der Zukunft, verbessert seine beruflichen Perspektiven. Weiterbildung und Nachqualifizierung etwa durch das Nachholen eines Berufsabschlusses sind ratsam.
Abschluss nachholen. Einen Job auf Lebenszeit gibt es heute kaum noch. Die Arbeitsmärkte ändern sich ständig und mit ihnen die Anforderungen an die Belegschaft. Um mithalten zu können, sind kontinuierliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen unverzichtbar. Wer seinen Berufsabschluss nachholt, verbessert seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt erheblich. Neben der Bundesagentur für Arbeit helfen dabei auch erfolgreiche regionale Initiativen.
Mehr verdienen. Katrin Blackburn etwa ist in einem Duty-Free-Shop am Flughafen Frankfurt/Main beschäftigt. 2016 hat die 35-Jährige ihren Abschluss als Einzelhandelskauffrau nachgeholt. Ein solcher Berufsabschluss steigert nicht nur das Selbstwertgefühl und den sozialen Status, sondern kann auch das Einkommen verbessern. Im Durchschnitt liegt der Bruttostundenlohn bei Personen mit Berufsabschluss um etwa 60 Prozent über dem Niveau von Ungelernten. Fest steht, dass ein Berufsabschluss immer viele Vorteile bietet – bis hin zum späteren Rentenniveau.

DJD, Bild: djd/ProAbschluss/Kontrast-Fotodesign