Spuren aus der NS-Zeit

Bezirkstour: Rundgang durch den Kleistpark.

Der Heinrich-von-Kleist-Park und seine Randbebauung weisen eine vielfältige Geschichte auf. Einst „Königlicher Botanischer Garten“ von den Toren der Residenz Berlin, wurde er seit Anfang des 20. Jahrhunderts bevorzugter Verwaltungsstandort nahe des Zentrums der Hauptstadt. Der Ausbau wurde nach 1933 intensiviert und bis heute sind „steinerne Zeugen“ des „Dritten Reiches“ erhalten geblieben.

Die Zerstörungen Berlins durch Albert Speers Planungen zur Neugestaltung der Reichshauptstadt hätten die Umgebung des Kleistparks durch den Bau der Nord-Süd-Achse unmittelbar betroffen. Wer mehr erfahren möchte, ist am 6. August, 14 Uhr, zu einer Führung durch den Park mit Bodo Förster eingeladen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist nötig unter (030) 90 277 61 63 oder per Mail an museum@ba-ts.berlin.de.

(red)