Chancen für Betonbau-Nachwuchs

Perspektive: Auf dem Bau werden Azubis in der Regel übernommen.

Der Nachwuchs auf dem Bau verdient am besten. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hervor. Dabei wurden bundesweit die tariflichen Ausbildungsvergütungen in den gängigsten Berufen ausgewertet.

Demnach bekommen Auszubildende in den Berufen des Bauhauptgewerbes während ihrer dreijährigen Ausbildung im Schnitt 1.042 Euro pro Monat. Zu den Spitzenverdienern zählen hier insbesondere die Azubis in der Betonbranche, allen voran die Beton- und Stahlbetonbauer mit einem durchschnittlichen Monatsgehalt von 1.090 Euro. Zum Vergleich: Ein angehender Verkäufer verdient während seiner Ausbildung im Schnitt 794 Euro pro Monat.

Die jungen Betonhandwerker sind aber nicht nur beim Lohn ganz vorn, sondern auch in der Altersvorsorge. Denn für sie gibt es eine tarifliche Zusatzrente. Hinzu kommt: Auf dem Bau werden die Azubis in der Regel übernommen. Außerdem sind die Chancen nach der Lehre gut, die Karriereleiter hochzuklettern. Der Betonbauer beispielsweise kann es über die Aufstiegsfortbildung bis zum geprüften Polier bringen. Bei der breiten Job-Palette ist für jeden etwas dabei: Beton- und Stahlbetonbauer sorgen dafür, dass Beton in Form kommt, machen ihn tragfähig und sind mitverantwortlich dafür, dass das Bauwerk sicher steht. Ob der jeweilige Baustoff den Belastungen zuverlässig standhalten kann, das findet der Baustoffprüfer heraus. Für die richtige Mischung des Betons sind die Verfahrensmechaniker zuständig, während Betonfertigteilbauer Schalungen anhand von Zeichnungen herstellen. Für die spannenden Aufgaben werden überwiegend Bewerber mit Hauptschulabschluss beziehungsweise mittlerer Reife eingestellt.

txn, Bild: betonbild/txn