Eine Million läuft und tanzt gegen Rechtsextreme

Der 39. Christopher Street Day startet am 22. Juli am Kurfürstendamm.

Am 22. Juli, um 12.30 Uhr, startet der Christopher Street Day (CSD) traditionell am Kurfürstendamm (Ecke Joachimsthaler Straße) im Beisein von Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (SPD) und endet gegen 16 Uhr am Brandenburger Tor, wo am Nachmittag gegen 17 Uhr im Pride Village das Programm auf der Hauptbühne mit Maite Kelly startet. Um 17.20 Uhr folgen die offiziellen Eröffnungsansprachen durch den Vorstand des Berliner CSD e.V. und Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne).

Rund eine Million Menschen werden auch in diesem Jahr bei der CSD Parade in Berlin für die Rechte von Schwulen, Lesben, Transsexuellen und Transgendern, Inter- und Bisexuellen auf die Straße gehen. Der CSD erinnert an das erste bekanntgewordene Aufbegehren von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten gegen Polizeiwillkür in der New Yorker Christopher Street in Greenwich Village am 27. Juni 1969 in der Bar Stonewall Inn. Es kam in der Folge zu tagelangen Straßenschlachten zwischen Homosexuellen und der Polizei.

Der erste “Christopher Street Day“ in Berlin fand am 30. Juni 1979 statt – „Gay Pride“ hieß seinerzeit das Motto, unter dem in West-Berlin 450 Demonstranten auf die Straße gingen. Weitere Informationen zum Programm und zu den Hintergründen des CSD gibt es im Internet.

(red)