Soldiner vor ungewisser Zukunft

Kiezmagazin: Förderung durch Programm „Soziale Stadt“ läuft aus.

Die neueste Ausgabe des Kiezmagazins Soldiner erscheint am 10. Juli. Im aktuellen Kiezmagazin stellte eine Kleingärtnerin von der Panke ihren Garten und die Kleingartenkolonie vor, in der sie seit 20 Jahren gärtnert. Darüber hinaus geht es um das Kunstprojekt des Künstlers Ryan Mendoza, der das Haus der schwarzen US-amerikanischen Bürgerrechtlerin Rosa Parks in die Wriezener Straße brachte. Die Kinder vom frisbee haben Fotos aus dem Alltag ihrer Kinder- und Stadtteiltreffs beigesteuert, es gibt Veranstaltungs- und Lesetipps, Anregungen zum Sport im Freien sowie zwei Seiten mit sozialen Themen vom Verein Menschen helfen Menschen in und um Berlin. Dieser schreibt unter anderem einen Wanderpokal für sozial engagierte Menschen im Soldiner Kiez aus. Die Beiträge im Soldiner wurden von Bewohnern und unmittelbaren Nachbarn des Soldiner Kiezes erstellt. Der jetzt erscheinende Soldiner ist die 14. Ausgabe des Kiezmagazins. Seit 2014 und noch bis Ende des Jahres erhält das Projekt Förderung aus dem Programm „Soziale Stadt“. Vor dem Hintergrund der bald endenden Förderung lädt die Bürgerredaktion am 14. Juli von 10 bis 13 Uhr unter dem Motto „Die Förderung endet – was nun?“ interessierte Nachbarn und befreundete Projekte zu einem Austausch über Projektfinanzierung ein. Es soll über Ideen und Erfahrungen diskutiert werden. Die Veranstaltung ist öffentlich und findet in der Fabrik Osloer Straße statt.

red, Bild: Soldiner