Ob Bahn oder Straße: Staustelle Berlin

Ob Stadtautobahn,  S-Bahn-Trasse oder U-Bahn-Tunnel – gebaut wird überall in Berlin.

Sommer in der Stadt: Das bedeutet für die vielen Daheimgebliebenen und ihre Gäste jede Menge Unannehmlichkeiten im privaten wie öffentlichen Personennahverkehr. An fast jeder Ecke wird gebaggert, gebuddelt und saniert. Wir verraten, wo sie in den Stau geraten können.

Lichtenberg & Hohenschönhausen

In der Möllendorfstraße wird es derzeit eng. Zwischen den Straßen Am Containerbahnhof und Frankfurter Allee wird die Fahrbahn asphaltiert.  Die BVG beabsichtigt, die Tram-Haltestelle an der Kreuzung Frankfurter Allee zu verbreitern. Dazu wird die Fahrbahn in Richtung Ringcenter verschoben. Obendrein bauen die Berliner Wasserbetriebe neue Regenabläufe ein. Die Arbeiten werden halbseitig durchgeführt und sollen laut Bezirksamt bis zum August abgeschlossen sein. Die Baustelle in Lichtenberg  ist nur  die Spitze des Eisbergs in Berlin. Weil in diesem Sommer nicht nur die Straßensanierung forciert wird, sondern sich auch S-Bahn und BVG die eine oder andere Großbaustelle leisten.

Charlottenburg & Wilmersdorf

Die Bundesallee  wird ab dem 3. Juli zwischen  Güntzelstraße und Bachsetraße zur Staufalle. Dann werden die einzelnen Tunnelröhren abschnittsweise voll gesperrt und der Verkehr über die Nebenfahrbahnen geleitet. Der Grund: Die Fahrbahnen des Wilmersdorfer Tunnels und des Bundesplatztunnels werden saniert. Bis zum 29. Juli sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Und das ist nur die bezirkliche Spitze des Eisbergs bei Straßenbaustellen während der Sommerzeit in Berlin. Auch S-Bahn und BVG leisten sich die eine oder andere Großbaustelle.

Steglitz & Zehlendorf

In der  Berlepschstraße wird es ab dem 20. Juli  eng.  Zwischen Idsteiner Straße und Ludwigsfelder Straße, in der Idsteiner Straße bis zum Bahnübergang und in Teilbereichen der Schopfheimer Straße zwischen Berlepschstraße und Uhldinger Straße wird die Fahrbahnn komplett instandgesetzt. Dafür werden die genannten Straßen voll gesperrt. Voraussichtlich am 1. September soll alles fertig sein. Doch das  ist nur die bezirkliche Spitze des Eisbergs in Berlin, von dem alle  Verkehrsteilnehmer betroffen sind. Weil in diesem Sommer nicht nur die Straßensanierung forciert wird, sondern sich auch S-Bahn und BVG die eine oder andere Großbaustelle leisten.

Mitte, Wedding & Tiergarten

Wer vom Wedding nach Prenzlauer Berg und Mitte muss, der kennt diese Umleitung und kann inzwischen gar nicht mehr drüber lachen. Weil die Bösebrücke dringend instand gesetzt werden muss, quält sich der Autofahrer noch bis in den Herbst hinein über die Jülicher und Malmöer Straße Richtung Prenzlauer Berg. Und weil in der Chausseestraße und Eberswalder Straße ebenfalls gebaut wird, gestaltet sich der Weg von West nach Ost und umgekehrt gerade ein wenig mühselig. Dabei ist das nur die Spitze des Eisbergs bei Straßenbaustellen während der Sommerzeit in Berlin. Und: Auch S-Bahn und BVG leisten sich gerade die eine oder andere Großbaustelle.

Prenzlauer Berg, Weißensee & Pannkow

Am vergangenen Montag begannen die Arbeiten im 2. Bauabschnitt zum Bauvorhaben Neubau des Rosenthaler Weges, von der B 96A Blankenfelder Chaussee bis Picardieweg. Geplant sind die Erneuerung der Trinkwasserleitung sowie der Neubau der Fahrbahn und Gehwege. Daher wurde die Verkehrsführung auf die nördliche Fahrbahn in beide Fahrtrichtungen umgestellt. Dieser kleine bezirkliche Engpass ist nur die Spitze des Berliner Eisbergs bei Straßenbaustellen während der Sommerzeit. Auch S-Bahn und BVG leisten sich die eine oder andere Großbaustelle.

Treptow & Köpenick

Wer derzeit  am Bohnsdorfer Kreisel mit dem Auto unterwegs ist, braucht gute Nerven.   Momentan wird die Fahrbahn in der Straße Am Falkenberg ab Bruno-Taut-Straße bis Richterstraße und die Richterstraße von Kirchsteig bis Buntzelstraße von Grund auf erneuert.  Unter anderem werden eine neue Fahrbahn und Verkehrsbeleuchtung errichtet. Der Verkehr in Richtung Buntzelstraße/S-Bahnhof Grünau wird über Bruno-Taut-Straße und Richterstraße umgeleitet. Der erste Bauabschnitt soll im Oktober abgeschlossen sein, so das Bezirksamt. Diese Baustelle ist allerdings nur die bezirkliche Spitze des Eisbergs in Berlin, von dem alle  Verkehrsteilnehmer betroffen sind. Weil in diesem Sommer nicht nur die Straßensanierung forciert wird, sondern sich auch S-Bahn und BVG die eine oder andere Großbaustelle leisten.

Friedrichshain & Kreuzberg

Wer in Friedrichshain-Kreuzberg auf der Holzmarktstraße (auf Höhe Alexanderstaße bis Lichtenberger Straße) unterwegs ist, hat es nicht leicht. Seit Oktober und noch bis zum Jahr 2018 werden hier in drei Bauphasen Straßenbelag, Mittelstreifen sowie Geh- und Fahrradwege erneuert. Stockender Verkehr, stehende Abgase und genervte Auto- und Radfahrer sind hier an der Tagesordnung. Genannte Baustelle ist nur eine der bezirklichen Spitze des gesamten Eisbergs in Berlin, von dem alle  Verkehrsteilnehmer betroffen sind. Weil in diesem Sommer nicht nur die Straßensanierung forciert wird, sondern sich auch S-Bahn und BVG die eine oder andere Großbaustelle leisten.

Tempelhof & Schöneberg

Wer in Tempelhof-Schöneberg auf der Goeben- und Yorckstraße unterwegs ist, muss gute Nerven haben. Zwischen Manstein- und Katzlerstraße  wird der Verkehr über die Gegenfahrbahn geleitet. Arbeiten an Gasleitungen machen diese nervige  Verkehrseinschränkung nötig. Die Baustelle bleibt zum Glück nur noch bis Ende der ersten Juliwoche bestehen. Sie ist nur eine der bezirklichen Spitzen des gesamten Eisbergs in Berlin, von dem alle  Verkehrsteilnehmer betroffen sind. Weil in diesem Sommer nicht nur die Straßensanierung forciert wird, sondern sich auch S-Bahn und BVG die eine oder andere Großbaustelle leisten.

Neukölln

An die Dauerbaustellen und Vollsperrungen in der Karl-Marx-Straße, am Buckower Damm  und in der Weserstraße haben sich die Neuköllner längst gewöhnt. Während der Ferienzeit wird es allerdings auch auf den Zubringern Richtung Flughafen Schönefeld und Tegel eng. Und damit nicht genug: Auch bei den öffentlichen Verkehrsmitteln stehen Behinderungen an, denn auch S-Bahn und BVG leisten sich die eine oder andere Großbaustelle.

Marzahn & Hellersdorf

Wer in Marzahn auf der Rhinstraße Richtung Landsberger Allee unterwegs ist, muss gute Nerven haben. Auf Höhe Seddiner Straße/ S-Bahnhof Friedrichsfelde-Ost ist die Fahrbahn wegen einer Baustelle auf nur einen Fahrstreifen reduziert. Die nervige Verkehrsbehinderung dauert noch bis August an. Die genannte Baustelle ist nur eine der bezirklichen Spitzen des gesamten Eisbergs in Berlin, von dem alle  Verkehrsteilnehmer betroffen sind. Weil in diesem Sommer nicht nur die Straßensanierung forciert wird, sondern sich auch S-Bahn und BVG die eine oder andere Großbaustelle leisten.

Reinickendorf

Wer in Reinickendorf mit dem Auto unterwegs ist, hatte es noch nie leicht: Entweder er litt unter den vielen Schlaglöchern oder er kam nicht voran, weil an der Beseitigung selbiger gearbeitet wurde. Wie jetzt wieder auf der Roedernallee in Höhe der Eisenbahnunterführung. Bis Mitte Juli steht dort nur ein Fahrstreifen pro Richtung zu Verfügung, was in Stoßzeiten natürlich zum Stau führen wird. Und das ist nur die bezirkliche Spitze des Eisbergs bei Straßenbaustellen während der Sommerzeit in Berlin. Und: Auch S-Bahn und BVG leisten sich die eine oder andere Großbaustelle.

Spandau

Wer in Spandau auf dem Kladower Damm oder der Gatower Straße unterwegs ist, muss gute Nerven haben. Auf Höhe der Straße „Zur Haveldüne“ ist für beide Richtungen nur ein einziger Fahrstreifen abwechselnd frei. Straßensanierungsarbeiten machen diese nervige Verkehrseinschränkung nötig. Die Baustelle blleibt voraussichtlich noch bis Mitte Dezember bestehen. Sie ist nur eine der bezirklichen Spitzen des gesamten Eisbergs in Berlin, von dem alle  Verkehrsteilnehmer betroffen sind. Weil in diesem Sommer nicht nur die Straßensanierung forciert wird, sondern sich auch S-Bahn und BVG die eine oder andere Großbaustelle leisten.

Gefährlicher Betonkrebs

Die größten Ärgernisse auf der Straße entstehen mit Sicherheit auf der Stadtautobahn. Hier werden gleich drei große Baustellen die Geduld der Autofahrer strapazieren. Los ging’s auf der A113. Dort stehen voraussichtlich bis zum 2. September zwischen den Anschlussstellen Johannisthaler Chaussee und Adlershof in beiden Richtungen nur noch zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Die Anschlussstelle Stubenrauchstraße ist ebenso gesperrt wie die Ausfahrt Adlershof Richtung Schönefeld sowie die Auffahrt Adlershof in Richtung A 100. Grund für die Bauarbeiten ist der sogenannte „Betonkrebs“, eine Alkali-Kieselsäure-Reaktion am Fahrbahnbeton. Die nächste Baustelle ist die Rudolf-Wissell-Brücke, der am dritt-häufigsten befahrene Autobahnabschnitt in Deutschland. Vom 12. Juli bis 3. September wird deren Fahrbahndecke saniert, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Dabei wird zunächst die rechte Spur und die Hälfte der mittleren Spur saniert, im Anschluss daran die linke und zweite Hälfte der mittleren Fahrspur. Es werden jeweils zwei Fahrstreifen in jeder Richtung eingerichtet.

Sperrungen angekündigt

Die Einfahrten an den Anschlussstellen Spandauer Damm in Richtung Nord, und Siemensdamm in Richtung Süd werden für die Dauer der Baustelle gesperrt. Vom 24. Juli bis 3. September wird die Verbindungsbrücke von der A100 zur A115 komplett gesperrt, weil der Teile der Brückenkonstruktion saniert und der Fahrbahnbelag ausgewechselt werden müssen. Eine Umfahrung soll unter dem ICC über die Halenseestraße zur A115 führen. Für die Dauer der Arbeiten wird auch die Auffahrt zur A100 in Richtung Süd an der Anschlussstelle Kaiserdamm Süd gesperrt. Was auf der Straße geht, kann die S-Bahn schon lange: Die gravierendsten Verkehrseinschränkungen erfolgen am Ostkreuz (das Berliner Abendblatt berichtete): Bis zum 21. August kommt es auf den Linien S5 und S3 immer wieder zu mit Schienenersatz- oder Pendelverkehr verbundenen Gleissperrungen. Los geht’s in der Nacht vom 21. auf den 22. Juli, in der zwischen Lichtenberg und Olympiastadion gependelt und mit Bussen gefahren werden muss. Ausführliche  Informationen zu dieser und anderen Baustellen der S-Bahn finden interessierte Berliner im Internet.

Die prominenteste Baustelle der BVG ist die inzwischen 115 Jahre alte Strecke der U-Bahn-Linie 1 zwischen Warschauer Straße und Uhlandstraße. Wegen der vielen engen Kurven wurden die Gleise besonders stark beansprucht, weswegen nun die Anlagen zwischen Warschauer Straße und Hallesches Tor erneuert werden. Aus diesem Grunde ist der genannte Streckenabschnitt bis 29. Juli voll gesperrt. Weitere Linien, auf denen demnächst gebaut wird, sind die U6 und die U7. Weitere Informationen zu den wichtigsten Bauvorhaben der Berliner Verkehrsbetriebe gibt es online.

Red., Bilder: imago/Jürgen Heinrich, imago/Seeliger