So preiswert gab es gutes Essen wirklich noch nicht

Mit Hilfe der App Too GoodTo Go kann jeder wirksam etwas gegen die Verschwendung von Lebensmitteln tun.

Es ist etwas, das jeder aus dem Haushalt kennt: abgelaufene Milch, vergammeltes Obst und Gemüse, verdorbenes Fleisch, verschimmeltes Brot. Die eigenen Abfälle vermeiden fällt schon schwer, doch die Geschichte der Verschwendung beginnt schon lange vor dem Teller. Laut Umweltschutzorganisation WWF liegen die vermeidbaren Lebensmittelabfälle in Deutschland bei knapp zehn Millionen Tonnen, davon zwei Millionen Tonnen im Bereich Getreideerzeugnisse und 1,5 Millionen Tonnen Obst und Gemüse. Insgesamt liegt der CO2-Fußabdruck der in Deutschland vermeidbaren Lebensmittelabfälle bei fast 22 Millionen Tonnen Treibhausgase.

Persönlicher Beitrag

Bestellt wird mit Hilfe einer App

Thomas Momsen, Gründer von Too Good To Go, ist einer von den Menschen, die mit Hilfe der Digitalisierung gegen die Wegwerf-Kultur kämpfen. „Wir verschwenden Lebensmittel und verbrauchen enorme Ressourcen – es ist einfach zu viel. Mit Too Good To Go haben wir einen Weg geschaffen, mit dem jeder seinen Beitrag zum Umweltschutz leisten und gleichzeitig gut essen kann.“ Über die App können Konsumenten Mahlzeiten zum reduzierten Preis kaufen und so vor der Tonne retten. Bisher wurden so über 1.700 Tonnen CO2 eingespart und fast eine Million Mahlzeiten vor der Abfall-Tonne gerettet.

Perfekte Lösung

Von Momsens Idee war Valentin Döring sofort überzeugt. Der Inhaber des Restaurants My Goodness in der Brunnenstraße: „To Good To Go ist für uns eine konsequente Erweiterung zu unserem nachhaltigen Konzept. Wir verkaufen lieber weniger Essen am Tag, als am Abend Lebensmittel wegschmeißen zu müssen. Da es in der Gastronomie aber immer auch schwächere Tage geben kann, ist To Good To Go eine perfekte Lösung gegen Lebensmittelverschwendung.“ Für ihn als Geschäftsmann ist aber auch wichtig, dass die App „Simplizität mit Qualität vereint und Kaufvorgang wie Abrechnung ohne Probleme funktionieren.

  • Weitere Infos: https://toogoodtogo.de

Red., Bilder: toogoodtogo