Komische Oper – Festival für alle Sinne

Musiktempel zeigt an sechs aufeinanderfolgenden Tagen die erstaunliche Vielfalt seiner Neuproduktionen.

Die eine oder andere Premiere an der Komischen Oper Berlin in dieser Saison verpasst? Lust auf eine Opernabend-Atmosphäre, die alle Sinne anspricht? Kein Problem! Beim Komische Oper Festival präsentiert das Haus in der Behrenstraße zum Spielzeitabschluss wieder an sechs aufeinanderfolgenden Tagen die ganze Vielfalt der aktuellen Neuproduktionen – mit besonderem Rahmenprogramm für Auge, Ohr, Geschmack und Intellekt. An jedem Abend erwarten die Gäste rund um die Vorstellung Musik im Foyer, Begrüßungsdrinks, interessante Einführungsvorträge vor jeder Vorstellung und spannende Diskussionen mit mitwirkenden Künstlern danach. Vorerst zum letzten Mal ist im Rahmen des Festivals die Produktion von Aribert Reimanns „Medea“ (15.7.) mit der für ihre Darstellung der Titelheldin gefeierten Nicole Chevalier zu erleben ebenso wie die umjubelte Kosky-Produktion „Der Jahrmarkt von Sorotschinzi“ (16.7.) sowie die Barockoper „Zoroastre“ (14.7.). Diese Produktionen stehen in der nächsten Spielzeit nicht auf dem Spielplan. Für diese Aufführungen sind derzeit noch Karten verfügbar, ebenso wie für die Kirill-Serebrennikov-Inszenierung von „Il Barbiere di Siviglia“ (13.7.). Die Vorstellungen von Petruschkas „L’Enfant et les Sortilèges“ (11.7.) und „Die Perlen der Cleopatra“ (12.7.) sind ausverkauft, gegebenenfalls sind noch Restkarten an der Abendkasse erhältlich. Mehr Infos zu Zeiten und Preisen sowie Tickets finden Interessierte online.

red, Bild: Monika Rittershaus/Komische Oper