Dramatische Verwicklungen in düster-archaischer Welt

Am 21. Mai feiert Aribert Reimanns Oper „Medea“ ihre Berliner Erstaufführung an der Komischen Oper – Nicole Chevalier übernimmt die Titelpartie der tragischen Außenseiterin.

Mit Medea setzt die Komische Oper ihre Serie von Neuproduktionen zeitgenössischer Musiktheaterwerke fort. Aribert Reimanns 2010 mit großem Erfolg uraufgeführte Oper ist erstmals in Berlin zu erleben. Ensemblemitglied Nicole Chevalier übernimmt die Titelpartie der tragischen Außenseiterin, die zur erbarmungslosen Rächerin wird.

Eigener Film-Clip

Medea – letzter Teil der 1821 uraufgeführten Trilogie Das goldene Vließ aus der Feder des österreichischen Nationaldichters Franz Grillparzer – basiert auf den mythischen Geschehnissen der Argonauten-Sage: Im Lande der von den Griechen als barbarisch angesehenen Kolcher hatte die zauberkundige Königstochter Medea dem Griechen Jason einst geholfen, das legendäre Goldene Vlies, Symbol unendlicher Macht, von ihrem eigenen Vater zu rauben. Aus Liebe hatte sie sich gegen ihre Familie und Heimat gestellt, war Jason gefolgt und schließlich nach langer Irrfahrt – inzwischen mit zwei Kindern – in Jasons Heimat Korinth angekommen. Dort will sie sich der griechischen Kultur anpassen, wird aber aufgrund ihrer “barbarischen Herkunft„ mit unüberwindbaren Vorurteilen konfrontiert.

Einmaliges Erlebnis

In einer düster-archaischen Welt verdichtet Regisseur Benedict Andrews die dramatische Verwicklung und das innere Erleben Medeas zu einem intensiven Musiktheatererlebnis, welches das Publikum gemeinsam mit der atemlosen Musik in den Bann zieht. Die Musikalische Leitung hat Steven Sloane, Generalmusikdirektor der Bochumer Symphoniker.

Verlosung

Wir verlosen 3 x 2 Tickets für die „Medea“-Vorführung am 25. Mai, 19 Uhr. Wer gewinnen möchte, schickt uns bitte bis 23. Mai eine E-Mail mit Stichwort „Medea“ sowie Telefonnummer und Adresse an: gewinnspiel.bab@dumont.de
Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Wer kein Glück hat: Weitere Vorführungen gibt es am 5./20./25. Juni sowie am 2. und 15. Juli. Karten kosten 12 bis 92 Euro.

Weitere Informationen

Red., Bild: Jan Widszus Photography