40 Jahre Am Fenster

Konzert: Kultband „City“ will mit seinen Fans sowie neuen und alten Songs das Jubiläum einer Hymne feiern.

Als „City“ im Jahr 1977 mit der Single „Am Fenster“ an die Öffentlichkeit ging, hatte kaum einer geahnt, dass mit diesem Song die deutsche Musiklandschaft in Ost und West um eine Hymne reicher werden würde. Über zehn Millionen Mal verkaufte sich der Kultsong und holte goldene und Platin-Schallplatten in Deutschland und Griechenland. Nun,  im Jahr 2017,  wird das 40. Jubiläum der Hymne „Am Fenster“ zelebriert – mit großer  Live-Tournee in elf deutschen Städten. Ende April startet die Tour in Schwerin, geht durch das ganze Land und findet sich am  27. Mai in der Max-Schmeling-Halle in Prenzlauer Berg wieder.

Neues Album

Selbstverständlich kommt City dazu auch mit einem neuen Studioalbum auf die Bühne und will mit neuen und alten Songs gemeinsam mit den Fans in ganz Deutschland „Am Fenster“ feiern. City hat in den letzten 40 Jahren Rockgeschichte geschrieben. Die Band zählt immer noch zu den populärsten Rockbands aus dem Osten mit striktem, exzellenten Rock’n’Roll, der leicht rebellisch bis heute nichts von seinem unverwechselbaren Sound eingebüßt hat. Seit 1977 sind mit dem Lied „Am Fenster“ so viele Emotionen, kleine und große, sehr persönliche wie unterschiedliche Geschichten verbunden. Und auch für die ganz jungen Generationen ist „Am Fenster“ die Einstiegsdroge in das „City-Universum“. „In Zeiten wie diesen, wo die Unbeständigkeit zum Programm geworden ist, steht uns der Sinn nach Liedern, die geblieben sind, die an Wert gewonnen haben“,  erklärt Frontmann Toni Krahl. Bandgründer Fritz Puppel bezeichnete das Lied einst als „Geschenk des Himmels“.

Kleine Historie

In den 70er-Jahren ist die Band  der neue Geheimtipp. Ihre Experimentierfreudigkeit kommt gut an und Bassist Georgi Gogow bringt eines Tages zur Bandprobe einfach seine Geige mit – und hinterlässt zunächst staunende Gesichter im Proberaum. Wenig später entwickeln die Musiker aus einer groben Idee eine brandneue Nummer mit genau diesem melancholischen Geigensound, der später zu Citys  Markenzeichen werden soll. Die Idee dazu entstand im April 1974. Zu dieser Zeit bestand City aus Fritz Puppel, Klaus Selmke, Georgi Gogow und Emil Bogdanow, die musikalisches Neuland für die Band suchten.

Der Text von „Am Fenster“ basiert auf dem Gedicht der Leipziger Lyrikerin Hildegard Maria Rauchfuß, das Emil Bogdanow mitbringt und City zum Text spielt. Der Grundstein für den Weg zum Hit ist gelegt. Die damalige staatliche Plattenfirma empfindet den siebenminütigen Song zunächst als zu lang und nicht eingängig genug und erschwert den Weg zu einer Platte. Dann setzt sich auch noch Musiker Emil nach Schweden ab. Im März 1975 nimmt Frontmann Toni Krahl seinen Platz ein. 1976 steht die Band im Studio um eine Single aufzunehmen – und bleibt hartnäckig bezüglich ihrer Songidee.

Text vergessen

Die Musiker lassen nicht locker und spielen ihren Favoriten live beim ersten Versuch einfach ein. Vor Aufregung vergisst Toni Krahl damals die ersten Songzeilen der dritten Strophe, doch die Aufnahme versprüht derart Magie, dass die Plattenbosse überzeugt sind und einlenken. 1977 kommt die Single. Ein Jahr später wird die LP gepresst. Zum Selbstläufer wurde der Song bereits, als er 1975 das erste Mal im Radio lief. Eine Platin- und zwei goldene Schallplatten sind das Ergebnis, denn über 10 Millionen Mal verkaufte sich der Kulthit.

Eintrittskarten sind erhältlich an allen bekannten Voverkaufsstellen sowie telefonisch unter (01806) 57 00 99 (20 Cent/Anruf, 60 Cent aus dem Mobilfunk) und im Internet.

Verlosung

Für das City-Konzert am 27. Mai, 20 Uhr, in der Max-Schmeling-Halle verlosen wir 3 x 2 Tickets. Wer die Kultband noch einmal live  mit neuen und alten Songs  erleben möchte, sollte mitmachen. Außerdem können Sie eine von drei CDs gewinnen. Schicken Sie einfach eine E-Mail mit dem Stichwort „City“ und Ihren Kontaktdaten an: gewinnspiel.bab@dumont.de
Einsendeschluss ist der 25. April. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Weitere Informationen
www.city-internet.de

red, Bilder: Dirk Schmidt, Sandra Wildemann