Hier blüht Wissen

Rixdorf: Werkstatt im Comenius-Garten modernisiert.

Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten hat die „Werkstatt des Wissens” ihre Tore im Comenius-Garten (Richardstraße 35) wieder geöffnet. Unter anderem wurden Maßnahmen der energetischen Sanierung, für mehr Barrierefreiheit und mehr Nutzerfreundlichkeit umgesetzt. Ganz im Sinne des tschechischen Pädagogen und Universalgelehrten Johann Amos Comenius (Motto: „Selbstsehen, Selbstsprechen und Selbsthandeln”) können Neuköllner Kinder spielend Alltagsphänomene und die Wunder dieser Welt erforschen. Unterstützt werden sie dabei von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte, die in der neuen Forschungswerkstatt ein Archiv des Kinderwissens aufbauen.

Technik hautnah

Die größte Neuerung ist der neu gebaute Wintergarten, der für eine verbesserte und ganzjährige Nutzung des Gebäudes sorgt. Dort beobachten die kleinen Entdecker die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft und erleben so Natur und Technik hautnah. Von der Bodenplatte bis zum Dach ist das Gebäude energetisch saniert worden. Für mehr Barrierefreiheit sorgt ein ebenerdiger Zugang durch die Anhebung der Außenanlage sowie ein neues, behindertengerechtes WC im Erdgeschoss. Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) übergab symbolisch den Schlüssel für das sanierte Werkstattgebäude. Die feierliche Eröffnung fand im Beisein des Staatssekretärs für Wissenschaft und Forschung, Steffen Krach (SPD), sowie des Direktors am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Jürgen Renn, statt. Mit dabei waren auch des Gründer des Comenius-Gartens, Henning Vierck, sowie Vertreter der Bezirksverordnetenversammlung.

Kinder beteiligt

Die Baumaßnahme wurde aus Mitteln des Programms Soziale Stadt und aus bezirklichen Haushaltsmitteln mit einer Gesamtsumme von knapp 1.1 Millionen Euro finanziert, teilt das Bezirksamt mit. In einem offenen Beteiligungsverfahren hatten Kinder verschiedener Rixdorfer Schulen und Kitas an der Konzeption für die neue Werkstatt und des Gewächshauses mitgewirkt.

red/nm, Bild: Bezirksamt Neukölln