Hier wachsen Ideen

Adlershof: Hochtechnologie-Standort zieht positive Bilanz.

Das überdurchschnittliche Wachstum des Hochtechnologiestandortes Adlershof hat sich 2016 fortgesetzt. Ende des Jahres waren 1.041 Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen (2015: 1.013) angesiedelt, in denen 16.778 Menschen tätig waren (2015: 15.943). Hinzu kamen rund 6.700 Studenten (2015: 6.524) und über 873 Auszubildende. Darüber informiert die Standort-Betreibergesellschaft Wista.

Berlin-Trend überboten

Kern des Entwicklungsgebietes ist demnach der Wissenschafts- und Technologiepark. Die Umsätze der Unternehmen dort legten um 9,7 Prozent (2015: 6,8 Prozent) auf 840,7 Millionen Euro zu. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 5,4 Prozent (2015: 4,6 Prozent) auf 6.462. Die Zahl der Auszubildenden legte um 100 auf 246 zu. Die Auslastung der Technologiezentren entsprach mit 92 Prozent der des Vorjahres.

„Selbst im Vergleich zur florierenden Wirtschaft Berlins hat der Hochtechnologiestandort Adlershof 2016 außerordentlich gut abgeschnitten“, kommentierte Wista-Geschäftsführer Roland Sillmann die Zahlen. Die Geschäftsentwicklung für das Jahr 2017 schätzen die Unternehmen im Wissenschafts- und Technologiepark deutlich optimistischer als im Vorjahr ein: 60,7 Prozent (2015: 53 Prozent) gehen von einer Steigerung des Umsatzes aus. Lediglich 1,7 Prozent (2015: 7,1 Prozent) befürchten einen Umsatzrückgang. 76,4 Prozent der Unternehmen im Wissenschafts- und Technologiepark kooperieren mit mindestens einem anderen Standortunternehmen, fast 44 Prozent arbeiten mit mindestens einer außeruniversitären Forschungseinrichtung und fast 30 Prozent mit einem Institut der Humboldt-Universität zusammen Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne): „Von einem Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort wird heute mehr erwartet als die reine Vermietung von Flächen. Es geht um Kooperation und Netzwerke, es geht darum gemeinsam Ideen zu entwickeln und zu wachsen.“ Die Wista biete jungen und etablierten Unternehmen und Wissenschaftlern diesen Raum und diese Möglichkeiten.

red/nm, Bild: Wista-Management GmbH