299 neue Wohnungen für Biesdorf-Nord

Neubau: degewo investiert 44 Millionen Euro in Siedlungserweiterung.

Anfang Januar gab es die Grundsteinlegung für die südliche Erweiterung der Joachim-Ringelnatz-Siedlung in Biesdorf. Die Senatorin für Stadtentwicklung Katrin Lompscher, Bürgermeisterin Dagmar Pohle und degewo-Vorstand Christoph Beck setzten den feierliche Startschuss für den Bau des neuen Quartiers. Auf dem 18.200 Quadratmeter großen Grundstück in der Joachim-Ringelnatz-Straße 2-14 entstehen bis zum Winter 2018 Mietwohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von rund 20.500 Quadratmetern. Die vier- bis sechsgeschossigen Neubauten sollen die bestehende Bebauung ergänzen und das Quartier städtebaulich abrunden. Großzügig gestaltete Grünflächen mit zentraler Mittelachse, die die Alt- und Neubauquartiere miteinander verbindet, sollen einen Mehrwert für das gesamte Quartier schaffen. Die bereits bestehende Joachim-Ringelnatz-Siedlung mit 396 Wohnungen wurde in den Jahren 1993 bis 1995 von der damaligen Wohnungsbaugesellschaft Marzahn, heute degewo, errichtet.

Als südliche Ergänzung entstehen nun sieben Mehrfamilienhäuser mit ein- bis vier-Zimmer-Wohnungen und Wohnungsgrößen zwischen 34 und 97 Quadratmetern. Rund ein Drittel der Wohnungen haben ein bis zwei Zimmer, zwei Drittel der Wohnungen sind mit drei und vier Zimmern größer. Alle Wohnungen verfügen über Balkone und sind weitgehend barrierefrei gestaltet. Weiterhin gibt es 108 Pkw-Stellplätze sowie mehr als 520 Fahrrad-Stellplätze. Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle betonte: „Marzahn-Hellersdorf entwickelt als jüngster Berliner Bezirk eine besondere Dynamik: Die Einwohnerzahl im Bezirk steigt seit mehreren Jahren deutlich an. Auch Biesdorf-Nord ist einer der Ortsteile, in dem Wohnungen fehlen, aber noch Flächenpotenziale vorhanden sind.“

Die Kosten

Die Durchschnittsmiete beträgt hier aktuell acht Euro nettokalt pro Quadratmeter. Damit liegen die Neubau-Mieten von degewo auf einem Niveau, das mit den Neuvermietungen im Bestand anderer Wohnungsanbieter im Bezirk vergleichbar ist. Etwa ein Drittel der Gesamtzahl wird degewo zu Mieten von durchschnittlich 6,50 Euro pro Quadratmeter nettokalt anbieten.

Degewo investiert insgesamt rund 44 Millionen Euro in den Neubau, der im Dezember 2018 fertig gestellt sein soll. Bis zum Jahr 2020 will degewo 3.500 neue Wohnungen in verschiedenen Berliner Bezirken bauen – mehr als 1.000 davon in Marzahn-Hellersdorf.

red, Bild. Konzept und Bild / Cathrin Bach