Marsch nach Aleppo

Initiative: Aktivisten auf dem Weg für den Frieden.

Am 26. Dezember haben sich Hunderte Personen vom Tempelhofer Feld aus auf den Weg nach Aleppo gemacht. In den kommenden drei bis vier Monaten will der Menschentross der Flüchtlingsroute entgegen durch Tschechien, Österreich, Slowenien, Kroatien, Serbien, Mazedonien, Griechenland und der Türkei bis an die syrische Grenze marschieren. „Wir erwarten von niemanden, dass er die ganze Strecke mitläuft. Wir denken dabei eher an eine Art Staffellauf der Solidarität“, heißt es. Unter den Teilnehmern sind Freiberufler, Journalisten oder Abenteurer, „einer ist für den Marsch extra aus Amerika eingeflogen“, sagt ein Sprecher.

Initiatorin Anna Alboth setzt bei ihrer Aktion auch auf die mediale Aufmerksamkeit, sie weiß, wie die schrecklichen Bilder aus Aleppo die Menschen weltweit bewegen, Tränen und Wut darüber will sie in Aktionen umwandeln.

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