Dem Kater davonlaufen

Volkssport: Traditionsreiche Läufe vor und nach dem Jahreswechsel.

Die ideale Vorbereitung auf eine ausgiebige Silvesterfeier ist ein zügiger Lauf zum Jahresende. Wer sich die nötige Kondition für die längste Nacht des Jahres holen will, hat beim „Pfannkuchenlauf“ des SC Charlottenburg die Wahl zwischen ein oder zwei Gipfelstürmen. Der Teufelsberg ist höchster Punkt der 6,3-km-Runde. Will man es aber so richtig wissen, hängt man noch eine 3,6-km-Schleife dran und bekommt es dabei mit dem Drachenfliegerberg zu tun. Hier oben kann man ein letztes Mal im alten Jahr den prächtigen Ausblick auf Berlin genießen und sich auf leckere Pfannkuchen freuen, die jeder Teilnehmer im Ziel erhält. Nach einer warmen Dusche wird bei Glühwein oder Sekt das zu Ende gehende Laufjahr resümiert und Pläne für die kommende Saison gibt es bestimmt auch schon.

Für Spätstarter

Wer den Meldeschluss am 15. Dezember verschlafen hat oder lieber spontan entscheidet, ob er zum Jahresfinale laufen will, der hat noch eine Chance: Am 31. Dezember gibt es vor Ort die Möglichkeit zur Nachmeldung. Wie das alte Sportjahr endete, beginnt beim SC Charlottenburg auch das neue: mit einem Laufevent. Zum Neujahrslauf am Brandenburger Tor kamen in den vergangenen Jahren jeweils gut 3.500 Läufer. Der Lauf nach der Silvesternacht ist kein Wettlauf mit Zeitmessung und Siegerehrung, sondern ein ganz entspanntes Laufereignis für alle. Die etwa vier Kilometer lange Strecke führt vom Brandenburger Tor aus Unter den Linden entlang, in einem großen Bogen um den Berliner Dom und dann wieder zurück zum Brandenburger Tor. Für den Neujahrslauf ist eine vorherige Anmeldung nicht nötig, die Läufer und Walker können einfach spontan mitmachen. Startzeit ist um 12 Uhr. Die Teilnahme am Neujahrslauf ist kostenlos. Der SCC sammelt rund um den Lauf Spenden für UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen.

red, Bild: imago/Camera 4