Abendblatt goes online

Internet: Kieznachrichten rund um die Welt.

Wenn Berlin Online geht, darf das Berliner Abendblatt nicht fehlen: Ihre wöchentliche Zeitung mit dem Neuesten aus dem Kiez ist ab heute auch im Internet zu finden.

Schöne neue Internet-Welt

Damals, 1997, war die Euphorie beim Schritt ins weltweite Netz groß. Und so manche Dinge mussten noch genau erklärt werden: „Das Internet ist ein Meer von Informationen. Wer sich mit seinem Computer ins World Wide Web – den dynamischsten und wohl auch buntesten Teil des Internets – einwählt, kann beinahe alles erfahren. Über Gott und die Welt, über die Philosophie der Antike und die Nike-Turnschuh-Träger. Ab heute aber müssen Sie nicht mehr in die Ferne schweifen, um die nützlichsten Informationen für den Alltag zu finden. Die Adresse der Wahl heißt für Sie ab sofort Berlin-Online. Dort ist das Berliner Abendblatt online zu Hause… .“

Verglichen zu heute war das Online-Angebot überschaubar. Das Berliner Abendblatt stellte damals die wichtigsten Artikel, einen aktuellen Ticker, das Wetter sowie Verkehrsmeldungen und sogar ein Forum online.

Pioniere mit Geduld

1997 gab es noch kein google, etwa 100.000 Webseiten standen im Netz – inzwischen sind es rund eine Milliarde Seiten. Viele wissen natürlich noch, wieviel Geduld man aufbringen musste, bis sich die gewünschte Seite tatsächlich aufgebaut hat. Die Modems kamen auf 56 Kilobits pro Sekunde – und waren damit etwa 1.000 Mal langsamer als heutzutage. Nach der Anfangseuphorie für das Netz hat es ein bisschen gedauert, bis das Berliner Abendblatt zu seinem aktuellen Online-Auftritt gekommen ist. Die Unterschiede zur früheren Gemeinschaftsseite sind natürlich gewaltig. Heute finden Abendplatz-Leser die kompletten Berlin-News im Netz, spannende Ratgeber, zahlreiche Verlosungen zu Kulturveranstaltungen und sonstigen Events, Wohnungsangebote unterteilt nach einzelnen Bezirken und sogar die richtige Versicherung je nach Bedarf.

Daniel Seeger, Bild: BAB/Archiv