Spandauer Kultur-Winter

Programm: Rückblick und Vorschau auf die Saison.

So langsam wird die Freilichtbühne für den Winterschlaf vorbereitet und die Technik für die anstehenden Konzerte im Winterhalbjahr in den Gotischen Saal transportiert. Im Winterhalbjahr liegt der Fokus des Programms unter anderem auf Kinderprogramm, Theater, Konzerte und Ausstellungen.

„Die Besucherzahlen der vergangenen Saison, rund 25.000, sind wie im Vorjahr auf einem gleichbleibend hohen Niveau geblieben. Vor allem die Konzerte in der Reihe Umsonst & Draußen standen in der Beliebtheit ganz weit oben und waren jeden Sonntagvormittag hervorragend besucht. Neue Gruppen, die uns teilweise sogar von unseren Gästen empfohlen wurden, sind sehr gut angenommen worden“, freute sich Kulturhausleiterin Britta Richter. Mit dem Veranstaltungsschluss in der Freilichtbühne konzentriert sich das kulturelle Geschehen jetzt wieder auf das Kulturhaus und einige besondere Konzerte im Gotischen Saal: Ein- bis zweimal wöchentlich finden im Vormittagsbereich Kinder-Vorstellungen hauptsächlich für Kitas und Grundschulen statt, einmal monatlich gibt es eine Familienvorstellung an einem Sonntagnachmittag. Das Ensemble der Privat-Theatergesellschaft Elektra präsentiert die Kriminalgroteske „Nicht in jeder Kiste liegt ‘ne Leiche“ und das Magma Theater Spandau widmet sich der Satire „Guck oder der Weltuntergang“, die die drohende Apokalypse durch einen Kometen verhandelt. Weitere Highlights sind zum Beispiel die jährlich stattfindende Acoustic Guitar Night oder die Konzerte von Graceland, Helene Blum und Harald Haugaard oder der German Trombone Vibration. Darüber hinaus komplettieren Comedy und Kabarett den Programm-Mix des Kulturhauses sowie die Ausstellungen in der Galerie. Hier werden unter anderem Werke von Bernd Kliche, Katharina Behrens, eine Ausstellung der Volkshochschule und die Künstler von outsiderart vertreten sein. In der Winterzeit erhält der Kinosaal den nötigen Schallschutz, alle Bereiche sollen barrierefrei und die Klimaanlage saniert werden. Das Café „Unvernunft“ ist vorerst gerettet.

aw, Bild: Promo