Kurzer Weg nach Glienicke

Infrastruktur: Nachbarn kooperieren gut.

Neuer Weg ins Brandenburgische: Auf den Bauzeichnungen aus dem Jahr 1936 ist der Verbindungsweg zwischen Frohnau und Hermsdorf, der direkt über den Glienicker Entenschnabel führt, bereits eingezeichnet. Der Mauerbau zerschnitt die Abkürzung und nach der Wende entstand hier ein Trampelpfad. Das Bezirksamt Reinickendorf und die Gemeinde Glienicke/Nordbahn setzten sich für einen festen Weg und eine neue Treppenanlage ein. Dank der reibungslosen Kooperation der Nachbargemeinden konnte der Weg nach dreimonatiger Bauzeit eröffnet werden. Es passiert nicht oft, dass Berlin in Brandenburg investiert. Doch von dieser Verkürzung profitieren auch viele Reinickendorfer und sparen eine Menge Zeit. Die Kosten von 84.000 Euro für den 75 Meter langen Weg und die Treppenanlage tragen beide Gemeinden zur Hälfte.

jz