Start in eine faire Woche

Aktion: Viele Veranstaltungen im Fair-Trade-Bezirk Mitte.

Die größte Aktionswoche des Fairen Handels in Deutschland findet vom 16. bis 30. September bereits zum 15. Mal statt. Im ganzen Land warten Fair-Trade-Städte mit besonderem Programm auf, um auf fairen Handel aufmerksam zu machen. Veranstaltet wird diese Woche vom Forum Fairer Handel e.V. in Kooperation mit dem Weltladen-Dachverband e.V. und TransFair e.V. Der Bezirk Mitte trägt seit zwei Jahren den Titel „Fair-Trade-Bezirk“ und wird sich mit einer Reihe von Veranstaltungen an der deutschlandweiten Aktionswoche beteiligen.

Mehr Bewusstsein

Unter dem Motto „Fairer Handel wirkt“ soll auf die vielfältigen, weltweiten Auswirkungen des Fairen Handels aufmerksam gemacht werden. Durch ihn werden für rund 2,5 Millionen Produzenten und deren Familien menschenwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen und damit Investitionen in die Zukunft ermöglicht. Aber auch Politik und Wirtschaft erhalten Impulse für mehr Gerechtigkeit in Produktion und Handel. Nicht zuletzt wird in der Bevölkerung immer mehr Bewusstsein für die Auswirkungen der Globalisierung und der eigenen Kaufentscheidungen geschaffen. An der Fairen Woche beteiligen sich Fairtrade-Towns, Schulen, Weltläden, kirchliche Organisationen, gastronomische Betriebe, Umweltgruppen und weitere Akteure.

Termine in Mitte

In Mitte steht am 20. September, 20 bis 12 Uhr, eine Veranstaltung unter dem Motto „Macht Schokolade glücklich?“ auf dem Programm. Die Schillerbibliothek und eine Grundschulklasse aus dem Bezirk laden ein. Am 25. September, 19 bis 20 Uhr, wird unter dem Titel „FAIRSammlung bei einem Glas Saft oder Wein“ in die St-. Hedwigs-Kathedrale, Hinter der katholischen Kirche 3, eingeladen. Ein Infostand im Foyer des Rathauses Mitte, Karl-Marx-Allee 31, informiert am 27. September, 10 bis 13 Uhr, über Fair Trade. Rund um das Thema Bekleidung geht es am 30. September, dem „Fashion Fairday“, auf dem Alexanderpplatz von 15 bis 16 Uhr. Auch im Wedding gibt es verschiedene Aktivitäten im Gemeindezentrum, Kindergärten und Cafés. An verschiedenen Orten, die laut Bezirksamt leider nicht spezifisch genannt werden können, wird fair gehandelter Kaffee angeboten.

sara, Bild: Jakub Kaliszewski