Hotspot für internationale Kunst

Szene: Die Berlin Art Week zeigt auf, was Künstler bewegt.

Die fünfte Berlin Art Week lockt Sammler, Galeristen, Museumsdirektoren, Künstler und alle Kunst- und Kulturinteressierten in die deutsche Hauptstadt. Wer dabei ist, wird sofort in den Sog der Kunstszene Berlins gezogen und kann aus einer Vielfalt an Programmangeboten wählen. Zum Beispiel Eintauchen in die Kunst- und Produktionsorte Berlins, in Einzelausstellungen, in eine der Gruppenausstellungen im „me Collectors Room“, der Deutschen Bank KunstHalle oder in die privaten Sammlungen von Julia Stoschek, Marc Barbey und anderen. Alles dreht sich um zeitgenössische Kunst und um das, was Künstler heute bewegt, beeinflusst und umtreibt. Von Wissenschaft und Technik, gesellschaftlichen Prozessen und politischen Entwicklungen bis zu den uns umgebenden Werbewelten. Eine gute Gelegenheit, dies alles an einem Ort gebündelt zu sehen und, wenn es gefällt, auch gleich zu erwerben, bieten die beiden Messen der Berlin Art Week:

abc art berlin contemporary

Die 9. Ausgabe der der abc berlin art contemporary stellt zum wiederholten Mal Einzelkünstler und ihre Positionen in den Mittelpunkt. Gegründet von einer Gruppe Berliner Galerien, lädt die abc lokale und internationale Galerien ein, ihre Arbeiten in der Ausstellungsarchitektur des Büros Johanna Meyer-Grohbrügge in der Station Berlin zu präsentieren (15. bis 18. September). Am 16. September wird das Programm durch eine abs Gallery Night ergänzt, in der die beteiligten Berliner Galerien ihre Räume in der Stadt öffnen.

Positions Berlin – Art Fair

Als jüngste Kunstmesse Berlins präsentiert die Positions Berlin – Art Fair seit 2014 neben etablierten Galerien ebenso Newcomer und Wiederentdeckungen des internationalen Kunstmarktes. 74 Galerien aus 13 Ländern präsentieren ihre prägnantesten künslterischen Positionen im Postbahnhof Berlin (15. bis 18. September). Um das Medium Film geht es am 14. September bei „Artist Films at Kino International“, Karl-Marx-Allee 33. Hier werden Künstlerfilme präsentiert, die zeigen wollen, dass das Medium in den vergangenen Jahren zunehmend aus dem Schatten der klassischen Kunstformen wie Malerei und Skulptur getreten ist und zu einem festen Bestandteil des Kunstdiskurses wurde. Außerdem stehen viele Kunstpreise sowie die Auszeichnung künstlerischer Projekträume und -initiativen auf dem Programm. Weitere Informationen zu teilnehmenden Künstlern und Ausstellungsorten finden sich im Internet.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.berlinartweek.de

sara/red., Bild: Alexander Rentsch