Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten Berlins für ausländische Touristen

Die geschichtsträchtige Stadt Berlin ist inzwischen Sitz des Deutschen Bundeskanzleramtes. Etliche Sehenswürdigkeiten belegen eindrucksvoll die Entwicklung der Stadt und der Republik bis in das heutige Zeitalter. Ausländische Touristen begeistern sich für ehrfurchtgebietende Denkmäler und imposante Schlösser. Sehenswerte Skulpturen, Kirchen, Friedhöfe, historische Bauwerke, politisch und sozial relevante Hotspots und spezielle Gebäude besonderer Architektur runden einen Berlinbesuch ab. Hinzu kommen angesagte Adressen für Shoppingerlebnisse und künstlerische Inspirationen.

Der Deutsche Bundestag im Reichstag – erst online anmelden, dann eintreten

Nicht zuletzt durch die Verhüllung vom international bekannten Künstler Christo hat das Reichstagsgebäude weltweiten Ruhm erlangt. Der Sitz des deutschen Bundestages ist generell eine der meistbesuchten Berliner Sehenswürdigkeiten. Einen Anziehungspunkt bildet die gläserne Kuppel, von wo aus der Blick über ganz Berlin schweifen kann. Um die Dachterrasse und die Glaskuppel von innen besuchen zu können, müssen Touristen sich zu einem Besuchstermin akkreditieren.

Potsdamer Platz – Kino, Kitsch und Kultur unter einem Dach

Nach der Wiedervereinigung von Ost- und Westberlin wurde der Potsdamer Platz neu bebaut. Ein modernes Ensemble futuristischer Neubauten und zeitgenössischer Hochhäuser definiert ein eigenes Stadtviertel. Auch hier können Touristen einen Blick von oben auf Berlin werfen: der Fahrstuhl am Panoramapunkt Potsdamer Platz befördert schwindelfreie Besucher als schnellster Aufzug Europas in blitzschnellen 20 Sekunden auf eine Höhe von 100 Metern hinauf. Zwei Etagen locken Gäste mit Ausstellungen, spektakulären Aussichten und Cafés.

Das Brandenburger Tor – berühmte Klammer zwischen Ost und West

Das einzigartige Brandenburger Tor besteht aus Sandstein. Es ist ein betörendes Beispiel für eine Schöpfung des deutschen Klassizismus. Das Tor wurde von 1788 bis 1791 erbaut. Zunächst ein Mahnmal für die Teilung Berlins, heutzutage ein Symbol für die Wiedervereinigung, war die Absicht von König Friedrich Wilhelm II. seinerzeit, einen architektonisch wertvollen Abschluss der Prachtstraße „Unter den Linden“ zu erbauen.

Berlins alte und neue Mitte – Einkaufsmeile und geschichtsträchtiger Ort in einem

Am Puls der Zeit liegt das trendige City-Center Ost am Alexanderplatz in Berlin. Gleich daneben finden sich die ältesten noch erhaltenen Teile der Stadt, die sich bis zum Gendarmenmarkt erstrecken. Ausländische Touristen bestaunen Reste der Berliner Stadtmauern und die Ruinen der Klosterkirche. Mit dem Bauwerk Jungfernbrücke besichtigen Gäste die älteste erhaltene Berliner Brücke. Das Gerichtsgebäude ist ein bildschöner Jugendstilbau. Im Gegensatz dazu stehen die fortschrittlichen innerstädtischen Wohnbauprojekte und die postmoderne Botschaft der Niederlande.

Das Holocaust-Mahnmal – stumme Begegnung mit dem Grauen der Nazizeit

Das Mahnmal erinnert an die ermordeten Juden Europas in der Zeit der Nationalsozialisten. Unzählige Stelen symbolisieren die vielen ermordeten Menschen. Wer sich durch die Reihen bewegt, bekommt von der viel befahrenen Straße nichts mehr mit und erfährt eine gespenstische Stille mitten im Trubel Berlins. Details zur Geschichte erhalten Besucher unterirdisch im so bezeichneten „Ort der Information.“

Die Hackeschen Höfe – bunt, laut und seit Jahren Touristenmagnet in Berlin

Hier trifft sich die jugendliche und kreative Szene in Berlin: Die Hackeschen Höfe beherbergen in einer historischen Gebäudeansammlung eine unvergleichliche Mischung aus Geschäften, Kunst, Kultur und Nachtleben. Die Innenhöfe sind aufwendig gestaltet, sie sind nicht nur Kulisse, sondern vor allem ein echter Hingucker. Am Wochenende und zu Feiertagen ist das Gedränge dicht, das ändert sich übers Jahr gesehen auch nicht. Kein Wunder, gibt es im Eingangsbereich doch die heiß begehrten Ampelmännchen in diversen Merchandise-Varianten zu kaufen. Außerdem sind die Hackeschen Höfe ein Promi-Hotspot, denn die Boutiquen namhafter Designer und angesagter Stylisten befinden sich für jedermann einsehbar hier.

Unbedingt empfehlenswert: Die Berlin Welcome Card

In Berlin gibt es so viel zu sehen und zu erleben, dass ausländische Touristen schnell den Überblick verlieren. Das passiert mit einer Welcome Card nicht. Die Card beinhaltet einen übersichtlichen Stadtplan, Fahrscheine für Straßenbahnen, U-Bahnen und Buslinien sowie Rabattangebote für zahlreiche Veranstaltungen, Museumsbesuche und einiges mehr. Großer Beliebtheit erfreuen sich Fahrradführungen in Berlin. Ein Mietfahrrad erhalten Touristen an vielen Straßenecken und Plätzen zu günstigen Tarifen.

Vor der Reise nach Berlin die Visumspflicht prüfen

Ausländische Touristen, die Berlin besuchen möchten, brauchen gegebenenfalls ein Visum. Ein Schengen-Visum ist beispielsweise eine Berechtigung für den Inhaber, sich während der Gültigkeitsdauer in einem festgelegten Zeitrahmen innerhalb des Schengen-Raumes frei zu bewegen. Das vollständige Schengen-Gebiet setzt sich aus 26 Staaten zusammen, die ein Abkommen teilen. Die Bürger dieser Staaten dürfen sich in dem gesamten Raum wie in einem einzigen Land frei bewegen. An die Schengen-Vereinbarung binden sich 22 EU-Länder und vier weitere Staaten. Wer einen EU-Pass besitzt, darf ohne weiteres eine Reise nach Berlin antreten. Für die Beantragung eines Schengen-Visums zur Einreise nach Berlin werden Gebühren fällig. Welche Unterlagen Antragsteller für ihr Visum beibringen müssen, erfahren sie bei ihrer Botschaft oder einem Konsulat.

Die passende Versicherung für den Berlinbesuch abschließen

Für einen Aufenthalt in Berlin ist eine Reisekrankenversicherung sinnvoll. Sie schützt vor hohen Arzt- und Krankenhauskosten, die aufgrund eines Unfalls oder einer plötzlichen Erkrankung entstehen können. Wer keine Reiseversicherung hat, bleibt im schlechtesten Fall privat auf hohen Rechnungen sitzen. Egal ist, ob ausländische Gäste privat oder geschäftlich nach Berlin kommen. Im Ausland lebende Personen finden ein weites Feld an Reisekrankenversicherungen für ihren Aufenthalt in Deutschland sowie den anderen Schengen-Ländern.

Mit einer sogenannten Incoming-Versicherung schützen sich ausländische Besucher, die zur Beantragung eines Visums den Nachweis einer Reisekrankenversicherung erbringen müssen. Diese Versicherung muss EU-konform sein, den geltenden Anforderungen der Europäischen Union entsprechen. Eine Incoming-Versicherung eignet sich für

·       Sprachschüler,

·       Studenten,

·       Au-pairs,

·       Gastwissenschaftler,

·       Geschäftsreisende,

·       Privatpersonen und

·       sonstige Besuchergruppen.

Berliner Bürger, die einen internationalen Gast einladen, können von sich aus vor Ort eine Versicherung für den Besuch abschließen. So muss sich der Reisende nicht selbst darum kümmern. Neben einer Krankenversicherung machen je nach Aufenthaltsdauer und Reisegrund auch eine Gepäckversicherung und/oder eine Haftpflichtversicherung für den Besucher Sinn. Alle Versicherungen decken das Risiko von unerwarteten, hohen Kosten, die den Berlinbesuch überschatten könnten, ab.

Autor/Bild: red.