U-Bahn-Mord kommt vor Gericht

Justiz: Mutmaßlicher Täter soll in die Psychiatrie.

Ab dem 15. September muss sich Hamin E. vor einer Schwurgerichtskammer des Landgerichts verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten Mord aus Heimtücke vor. Es geht um den Tod von Amanda K., die Anfang des Jahres am U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz vor einen einfahrenden Zug der Linie U 2 gestoßen wurde. Die 20-jährige Frau wurde überrollt und war sofort tot. Als mutmaßlicher Täter wurde Hamin E. festgenommen. Der 28-Jährige war erst tags zuvor aus der Psychiatrie in Hamburg entlassen worden, berichtet die Berliner Zeitung. Hamin E. wurde noch auf dem Bahnsteig festgenommen. Zeugen hatten ihn festgehalten. Für den Prozess sind bisher fünf Verhandlungstage terminiert. Am 18. Oktober könnte bereits ein Urteil gesprochen werden. Die Staatsanwaltschaft strebt die Unterbringung des Angeklagten in der Psychiatrie an.

red