Sommer, Sonne, Badespaß im Osten der Stadt

Reihe: Das Abendblatt stellt die schönsten Badeseen Berlins vor.

? Hier finden Sie die schönsten Badeseen im Nordwesten Berlins.

? Hier finden Sie die schönsten Badeseen im Südwesten Berlins.

Welche sind die schönsten Badeseen in der Hauptstadt? Im zweiten Teil der Abendblattreihe „Sommer, Sonne, Badespaß” beleuchten wir für unsere Leser die besten Adressen für einen Tag am See im Berliner Osten.

Orankesee

In der Abendblatt-Redaktion ein absoluter Favorit ist der Orankesee. Während sich bei Sonnenschein alles um den Weißen See drängelt (immerhin bei freiem Eintritt), ist es am Orankesee ruhig und beschaulich. Das Strandbad liegt inmitten einer geschützten Grünanlage eines Hohenschönhausener Villenviertels. Außerhalb des gekennzeichneten Freibads ist Baden nicht erlaubt, dort haben es Angler auf einen umfangreichen Fischbestand abgesehen. Im Strandbad mit der laut LAGeSo „ausgezeichneten Badegewässerqualität“ gibt es eine 52 Meter lange Wasserrutsche, Tischtennisplatten, ein Beachvolleyballfeld sowie Strandkörbe, Liegen und Liegestühle zum Leihen. Am 16. August findet bei freiem Eintritt eine Outdoorausstellung statt, am 3. September das 11. Seenfest mit verschiedenen Liveacts (Eintritt fünf Euro, frei für Kinder bis zwölf).

Eintritt Strandbad Orankesee 4,50 Euro (3 Euro ermäßigt); ab 17 Uhr 2,50 Euro
Öffnungszeiten Montag bis Sonntag, 9 bis 19 Uhr
Anfahrt Mit der Tram M4 oder dem Bus 259 zur Station Buschallee/Hansastraße, 12 Minuten Fußweg
Müggelsee

Der größte aller Berliner Seen ist nicht nur zum Schwimmen, für Bootsausflüge oder Dampfer-Rundfahrten ein lohnendes Ziel. Bei Touren rund um den Müggelsee kommen auch Wanderer, Inline-Skater oder Radfahrer auf ihre Kosten. Wer Lust hat, kann dort die höchste natürliche Erhebung Berlins erklimmen, den Großen Müggelberg mit fast 115 Metern Höhe. Zwischen Rahnsdorf und Hessenwinkel, Müggelsee und Dämeritzsee liegt „Neu-Venedig“ mit seinen zahlreichen Kanälen. Der Müggelsee ist gespickt mit kostenlosen Badestellen. Sogar für das Strandbad am Fürstenwalder Damm 838 ist der Eintritt frei. Nicht so im Seebad Friedrichshagen. Dafür können Wasserbegeisterte hier vom Sprungturm springen, Boote leihen oder die eigene Hochzeit am Strand oder im Saal feiern.

Eintritt Seebad Friedrichshagen 5 Euro (2,80 Euro ermäßigt)
Öffnungszeiten Montag bis Sonntag, 10 bis 19 Uhr
Anfahrt Mit der S 3 bis zur Station Friedrichshagen, von dort mit der Tram (61 oder 60) bis zur Station Müggelseedamm/Bölschestraße oder 60 (Josef-Nawrocki-Straße)
Seddinsee

Schön abgelegen zum städtischen Trubel liegt der Seddinsee. Er gehört zu den Berliner Dahmeseen mit ihrem Netz aus kleinen Wasserstraßen – gerade für Paddler und Segler tut sich hier eine riesige Seenlandschaft auf. Der Seddinsee selbst liegt im Niedermoor-Schutzgebiet. Trotz ausgezeichneter Badewasserqualität warnt das LAGeSo allerdings in der Badesaison vor erhöhtem Algenaufkommen.

Anfahrt: Mit der S 46 bis zur Station Zeuthen, von dort mit dem Bus 733 bis Schmöckwitzwerder – die letzten zwei Kilometer zu Fuß.

Weitere Badeorte
  • Weißer See
  • Flussbad Gartenstraße
  • Große Krampe
  • Dämeritzsee
  • Schmöckwitz
  • Bammelecke
  • Strandbad Grünau
  • Freibad Wendenschloss

Daniel Seeger, Bild: Seebad Friedrichshagen