Hohenschönhausener Kintopp in neuem Glanz

Make-Up – das CineMotion in Hohenschönhausen hat sich ein optisches Update gegönnt.

Mächtig Betrieb herrscht im Moment sogar tagsüber im Hohenschönhausener CineMotion-Kino. Es sind Ferien, das Wetter ist mäßig – und es gibt tolle Streifen zum Sonderpreis im Kinderkino zu sehen. Jeden Ferien-Donnerstag ab 10 Uhr locken nicht nur die günstigen Preise ins riesige Filmhaus nahe dem S-Bahnhof Hohenschönhausen. „Gerade unser Angebot mit den 4,50 Euro Eintritt pro Person lockt viele Jugend- und Hortgruppen an, die für daheim gebliebene Kinder das Ferienprogramm organisieren. Zu dem Vorzugspreis sind an diesen Tagen bis auf die Neustarts alle aktuellen Filme im Angebot“, so Chris Töpfer, der Theaterleiter des Kinos, das es hier bereits seit 18 Jahren gibt. Töpfer war schon 1998 dabei und saß selber am Ticket-Schalter, als das Kino hier noch unter einem anderen Betreiber eröffnete. Technisch gesehen blieb man seitdem stets auf der Höhe der Zeit – alle Vorführräume sind mit digitaler Technik ausgestattet und 3D-Vorführungen gehören ebenso zum Standard, wie der satte und volle Sound zu den zahllosen Streifen, die in den vergangenen Jahrzehnten in den neun Sälen des Kinos liefen.

Mit Überraschungen

„Allein optisch konnten wir tatsächlich frischen Wind in unserem Eingangsbereich gebrauchen – und den haben wir uns jetzt gegönnt“, so Töpfer. Neuer Teppich, neue Beleuchtung, edle Farben, neue Laufwege und ein neues Eingangssystem sind die ersten Überraschungen, die den Besucher schon beim ersten Halt am Ticketschalter auffallen.

Auch die Säle selbst haben hier ihr Make-Up mit der Investitionsspritze von 600.000 Euro erhalten: Neue Sitze mit bequemen Polstern gab es installiert, und in den Premiumreihen dürfte der Kampf um die Armlehne ab sofort völlig ausfallen – die Sitze haben allesamt ihre eigenen Stützen bekommen.

Wichtige Snacks

Sogar ein neues kleines Trailer-Kino gibt es nun im Bereich vor der cool gestalteten Snacktheke. „Die bunten Sitzwürfel davor mischen die Kids ganz gerne und bauen daraus lustige Burgen, während die Eltern am Snacktresen auf die Getränke und das Popcorn warten“, erzählt Töpfer und ergänzt, „viele Gäste haben früher gar nicht erst den Weg zum Tresen mit Popcorn und Cola gefunden. Jetzt führt das neue Wegesystem hier direkt her.“ Der Snack-Verkauf ist wirtschaftlich enorm wichtig für das Kino. An dem Kino-Tickets ist der Filmverleih bereits zu fünfzig Prozent beteiligt. „Erst mit dem Verkauf von Cola und Co. können wir unsere Kosten wieder einspielen“, erläutert Töpfer, dessen CineMotion-Team rund 20 Mitarbeiter zählt. An der Auswahl des Filmprogramms möchte Töpfer selbst in Zukunft wenig ändern. „Mit den rund 200.000 Besuchern, die jährlich hier in die Kinosäle finden, sind wir sehr zufrieden. Die Zahl zeigt uns, dass unsere Mischung aus Blockbustern und speziellen Film- und Themenreihen ganz gut beim Publikum ankommt.

Text/Bild: Stefan Bartylla