Wege zum Traumberuf

Ausbildung: Neue Karrierechancen für Hörakustiker.

Lebenslanges Lernen ist längst zu einem geflügelten Wort geworden – sei es, dass sich Technologien und Anforderungen im eigenen Beruf ändern und eine Zusatzqualifikation notwendig machen oder dass man noch mal ganz neu anfangen möchte. Berufstätige, die eine frische Herausforderung suchen, Studenten mit abgebrochenem Studium oder Berufsrückkehrerinnen nach einer längeren Familienphase: Sie alle können zwischen diversen Ausbildungsmöglichkeiten wählen – gute Karrierechancen inklusive.

Der Weg zum Meisterbrief

Der 46-jährige Jürgen Gsottberger etwa hat bereits verschiedene Berufe ausgeübt: nach dem Lehramtsstudium mehrere Jahre in einem Verlag, schließlich zurück in den Schuldienst. Und doch blieb der Wunsch, wieder in die freie Wirtschaft zu gehen. Durch Zufall erfuhr er, dass auch für ältere Bewerber die Ausbildung zum Hörakustiker offensteht. Fachkräfte in diesem Bereich werden bundesweit gesucht. „Für mich war immer klar, dass ich mit Menschen arbeiten möchte. Und schon nach wenigen Wochen war ich sicher, dass Hörakustiker mein Beruf ist“, so Gsottberger. Mit Ehrgeiz und Erfolg absolvierte er die Ausbildung bei „Kind“ – und schloss daran gleich noch die Weiterbildung zum Meister an.

Mehr Lebensqualität

Heute leitet der 46-Jährige das Fachgeschäft im bayerischen Straubing und weiß, dass die Entscheidung zur erneuten Ausbildung für ihn goldrichtig war: „Als Hörakustiker können wir jeden Tag die Lebensqualität von Menschen steigern. Das Lächeln unserer Kunden bestätigt mir das immer wieder.“ Die Kombination aus Beratung, Kundenkontakt und Handarbeit macht diese Tätigkeit so abwechslungsreich. Zudem ist der Beruf des Hörakustikers zukunftssicher: „Kind“ mit seinen über 600 Fachgeschäften bundesweit etwa bietet eine Übernahmegarantie nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung an. Für alle, die sich beruflich neu orientieren möchten, empfiehlt Gsottberger, mit Biss die eigenen Ziele zu verfolgen: „Fachmann wird man nicht von alleine. Die Freude am Beruf ist der Motor.“

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.hoerzubi.de

djd, Bild: djd/Kind Hörgeräte