Warum manche Steine nicht untergehen

Forscherstunde: Aktion in der Reinickendorfer Till-Eulenspiegel-Grundschule.

Spielerische Experimente mit viel Nass erlebten die Kinder der 1b der Till-Eulenspiegel- Grundschule in Reinickendorf. Sie hatten bei Radio TEDDY eine Forscherstunde der besonderen Art gewonnen. Unter dem Motto „was schwimmt, was nicht?“ konnten sie sich mit dem Element Wasser ausprobieren.

Trainerin Dagmar Schwarzlose vom „Haus der kleinen Forscher“, IHK- Netzwerkkoordinatorin Janine Dahlke und Radio TEDDY-Moderatorin Lydia gingen mit Victor, Dila, Charlotte, Benno sowie ihren 24 Mitschülern auf eine 90-minütige spielerische Entdeckungsreise. Nach Fragen, wie „woher kommt das Wasser, was kann man damit alles machen?“, wurde mit diversen Materialien experimentiert und geprüft, ob diese schwimmen oder abtauchen: Büroklammern, Holzstäbchen, Styroporkugeln, Schwämmchen, Backpapier, Murmeln, kleine Steine. Warum gibt es Steine, die nicht untergehen? Ein „kleiner Einstein“ wusste es: „Sandstein-Steine haben Luftlöcher drin und die Blasen treiben sie nach oben.“ Die Kiddies staunten viel bei ihren Beobachtungen. Anschließend gab es auch das „Wasserplanschen ohne Reue“. Boote aus diversen Materialien waren zu bauen, mit Schraubenmuttern zu beladen, ins Wasser zu setzen und zu schauen, wie viele der Kahn tragen kann, ohne dass er untertaucht. Knete, Papier und Pinn- Nadeln lagen bereit, doch wie forme, falte, gestalte ich das „Wasserfahrzeug“, damit es möglichst viele „eiserne Muttern“ trägt? Favorit: Ein großes Papierfloß mit hochgeklappten „Bordwänden“ ging mit 90 Schraubenmuttern als Frachtgut zur Boots-Challenge an den Start! Ein Knet-Boot „kenterte“ bereits mit 23 Muttern.

Spielend entdecken

Zum Finale gab’s dann für die kleinen Forscher und ihre Lehrerin Frau Huschke noch eine Überraschung: ein Forscherset zum Weiterexperimentieren, gefüllt mit Trichtern, Schläuchen, Luftballons, Haushaltssieben, Messbechern und vielem mehr, damit die Entdeckungsreise in die Welt der Naturwissenschaften mit Dingen aus dem Alltag weitergehen kann. Spielend forschen und lernen ist das gemeinsame Anliegen der Partner dieser Aktion. Kinder stehen Phänomenen des Alltags offen und neugierig gegenüber. Über 200 Bewerbungen von Grundschulklassen aus Berlin und Brandenburg bei Radio TEDDY beweisen, wie groß das Interesse für die „Kleine Forscher-Tour“ ist. Gemeinsam mit der IHK Berlin und Potsdam, Netzwerkpartner der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, können zehn Grundschulklassen diese spielerische „H2O-Experimentierstunde“ erleben.

Für alle, die wissen wollen, wie man sich unsichtbar machen kann, ob man Luft eintüten oder stabile Türme aus Spaghetti und Marshmallows bauen kann – die Experimentierstunde vom „Haus der kleinen Forscher“ kann man sich mit vielen spannenden Themen in seine Schule holen.

red, Bild:IHK