Aktionstage Maaßenstraße

Begegnungszone: Kultur und Gespräche gegen die Kritiker.

Die Maaßenstraße ist der Ort der Begegnung, wo Menschen aus unterschiedlichen Altersgruppen, kulturellen Bindungen und Schichten der Gesellschaft täglich zusammen kommen. Das zumindest war der Plan der Senatsverwaltung, als die verkehrsberuhigte Zone im vergangenen Jahr als Pilotprojekt für ganz Berlin eingerichtet wurde.

Kritik hält an

Die Realität sieht für viele anders aus (das Berliner Abendblatt berichtete). Ladenbesitzer und Autofahrer fühlen sich als Verlierer. Zuletzt haben CDU-Fraktionschef Florian Graf und die CDU-Abgeordnete Monika Thamm das 800.000 Euro teure Pilotprojekt als Zumutung bezeichnet, die Einrichtung weiterer Begegnungszonen in Berlin lehnten sie nach einem Besuch vor Ort grundsätzlich ab.

Aktionstage für die Begegnungszone

Gegen die anhaltende Kritik will jetzt eine Gruppe rund um die Künstler Camargo und Klasen an zwei „Tagen der Begegnung“ (16. und 23. Juli von 13 bis 17 Uhr) die Idee Begegnungszone in der Maaßenstraße diskutieren – mit Musik, social gardening, Performance, Ausstellung und Führungen. Ziel ist es, die Begegnungszone weiter mit Leben zu füllen und so die „Demokratisierung des öffentlichen Raums“ voranzutreiben.

das, Bild: Imago/Bernd Friedel