Runder Tisch für Rigaer Straße

Ausschreitungen: Anwohner bleiben bei Forderung.

In der Auseinandersetzung um die linksautonome Szene in der Rigaer Straße bleiben Anwohner bei ihrer Gesprächsbereitschaft. Sie fordern einen Runden Tisch mit Politikern, Nachbarn, Bewohnern der Rigaer Straße 94 und der Polizei, moderiert von einem professionellen Streitschlichter. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat diese Forderung am Montag abgelehnt, nachdem er zuvor Gespräche befürwortet hatte. Das mache die gewünschte Deeskalation und Reduzierung der polizeilichen Maßnahmen nicht einfacher, so ein Anwohner. Bei gewaltsamen Protesten gegen die Räumung von zwei bei Linksautonomen beliebten Treffpunkten waren am vergangenen Wochenende 123 Polizisten verletzt worden, es gab 86 Festnahmen.

nm/red.