Orgelzeit im Berliner Dom

Konzertreihe: Hochkarätige Interpreten an der Sauer-Orgel.

Sommerzeit ist Orgelzeit! In den Monaten Juli und August bringen jeweils  freitags um 20 Uhr hochkarätige Gäste aus nah und fern die berühmte Sauer-Orgel im Berliner Dom zum Klingen. Anlässlich des 100. Todesjahres von Max Reger widmen sich drei Konzerte in ganz besonderer Weise dem spätromantischen Komponisten. Bereits am 8. Juli spielt der Reger-Experte Bernhard Buttmann ein Programm, das unter anderem eine Uraufführung enthält: seine 15. Orgelsymphonie schrieb Enjott Schneider „in Memoriam Max Reger“. Eine „Hommage an Reger“, die Regers katholische Zeitgenossen vorstellt, wird am 29. Juli von Wolfgang Seifen präsentiert. Domorganist Andreas Sieling schildert in seinem Abschlusskonzert am 26. August die Zusammenarbeit Regers mit seinem inspirierenden Interpreten Karl Straube. Die Zusammenarbeit mit dem berühmten Orgelwettbewerb Chartres wird auch in diesem Jahr fortgesetzt. Der Preisträger des Jahres 2014, Dexter Kennedy (USA), spielt im Eröffnungskonzert am 1. Juli Werke von Ritter, Mendelssohn und Reubke. Mit Nathan Laube, der bereits im Alter von nicht einmal 30 Jahren an einer der bedeutendsten Musikhochschulen der USA lehrt, spielt der Shootingstar der Orgelszene am 5. August Bach. Weitere Interpreten sind Daniel Zaretszky aus St. Petersburg, Ute Gremmel-Geuchen, Jean-Baptiste Monnot (Rouen) und Eugenio Maria Fagiani (Bergamo).

mw, Bild: Maren Glockner