Starthilfe auf praktische Art

Soziales: BMW unterstützt soziale und berufliche Integration von Geflüchteten.

Das Ziel der Initiative „WORK HERE!“ von BMW ist, die langfristige Perspektive von Geflüchteten in Deutschland zu verbessern. Der gemeinsam mit dem Arbeitgeber-Service „Asyl“ der Agentur für Arbeit Berlin Süd aufgelegte Orientierungseinsatz unterstützt qualifizierte Geflüchtete bei der sozialen und beruflichen Integration. Anfang Mai startete das Programm im Werk Berlin mit insgesamt zwölf Teilnehmern zwischen 19 und 38 Jahren.

Viele Chancen

„Engagement für die Gesellschaft gehört schon immer zum Selbstverständnis des BMW Group Werks Berlin. Auch wir wollen einen Beitrag zur Integration der Menschen leisten, die ihre Heimat verlassen mussten und nach Deutschland kommen. Bei uns arbeiten Menschen aus 19 verschiedenen Nationen erfolgreich zusammen. Integration und interkultureller Dialog sind für uns gelebte Praxis,“ erklärt Personalleiter Per Ankersen. Das Programm enthält für beide Seiten eine Menge Chancen. „Die Geflüchteten sammeln berufliche Erfahrungen, können sich aktiv einbringen und erhalten einen Abschlussbericht über ihre Fähigkeiten. Aber auch für uns als Unternehmen sind sie mit ihrem vielfältigen kulturellen Hintergrund und ihren Erfahrungen eine wertvolle Bereicherung“, fasst er zusammen.

Täglicher Sprachkurs

Im Rahmen von „WORK HERE!“ vermittelt BMW Kompetenzen, die den Geflüchteten den Einstieg in ihren neuen Alltag erleichtern sollen. Während des sechswöchigen Orientierungseinsatzes werden die Teilnehmer von Mitarbeitern begleitet. Bis zu sechs Stunden täglich erhalten die Flüchtlinge einen Einblick in die Arbeitsabläufe der unterschiedlichen Produktionsbereiche, wie zum Beispiel der Motorradmontage, der Lackiererei und der PKW-Bremsscheibenfertigung. Hinzu kommen ein täglicher Sprachkurs und ein eigens entwickeltes Training zur Vermittlung von sozialen und interkulturellen Schlüsselqualifikationen.

Schneller Zugang

Die Teilnehmer erhalten darüber hinaus einen Computerkurs. Nach Ablauf der sechs Wochen bekommt jeder einen Abschlussbericht über die erworbenen Qualifikationen ausgehändigt. Mario Lehwald, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Berlin Süd, bekräftigt: „Arbeit ist der beste Weg zur Integration. Geflüchteten Menschen mit einer hohen Bleibeperspektive und beruflichen Vorkenntnissen möchten wir möglichst schnell einen Zugang zum Berliner und Brandenburger Ausbildungs- und Arbeitsmarkt verschaffen.“

aw / Bild: Harald Fuhr