Die Spreebrücke wächst

Süd-Ost-Verbindung: 2.000 Tonnen schwerer Überbau eingeschoben.

Der Bau der neuen Brücke über die Spree zwischen Köpenicker Straße und Rummelsburger Straße geht voran. Kürzlich wurde das Stromfeld des zweiten Überbaus mit einer Gesamtlänge von rund 220 Metern und einem Gesamtgewicht von etwa 2.000 Tonnen eingeschoben. „Damit ist ein wichtiger Bauabschnitt vollendet“, erklärte Verkehrsstaatssekretär Christian Gaebler (SPD). „Zukünftig wird es mit dieser Brücke eine schnelle Verbindung zwischen der Stadtautobahn und den Südosten unserer Stadt geben. Mit der Verbindung zwischen der Köpenicker Landstraße und der Rummelsburger Straße wollen wir eine großräumige Verkehrsverlagerung erreichen.“

Die Verkehrsplanung sieht eine Süd-Ost-Verbindung (SOV) von der Autobahn 113 zur Rummelsburger Straße vor. Dadurch soll für die Anwohner in Ober- und Niederschöneweide die Belastung durch den Durchgangsverkehr sinken. Die Gesamtbaumaßnahme SOV soll bis Ende 2017 abgeschlossen sein. Die Kosten für die Spreebrücke schätzt der Senat auf rund 50 Millionen Euro.

nm/red / Bild: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung