Facelifting für Mahlsdorf

Stadtentwicklung: Neubau eines Supermarktes noch 2016, Renovierung der Bahnhofs-Halle steht an.

In Kürze fällt gleich für mehrere Bauprojekte in Mahlsdorf der Startschuss: Noch im Sommer sollen die Renovierungsarbeiten am S-Bahnhof abgeschlossen werden und zum Ende des Jahres rollen die Bagger für einen REWE-Supermarkt an. Der zuständige Baustadtrat Christian Gräff (CDU) hofft auf eine Aufwertung des Kiezes.

Das „Neue Deutschland“ war 1981 hellauf begeistert. „Auf einer Verkaufsfläche von 1070 Quadratmetern werden Nahrungs- und Genußmittel, Industriewaren des täglichen Gebrauchs sowie Babybekleidung und Haushaltartikel angeboten“, schrieb das damalige Zentralorgan der SED anlässlich der Eröffnung der neuen Konsum-Kaufhalle in der Hönower Straße. 35 Jahre später steht ein neues ambitioniertes Projekt in Sachen Konsum an: Der Neubau des ansässigen REWE-Supermarkts wird nach längeren Verzögerungen noch in diesem Jahr beginnen. Für bessere Parkmöglichkeiten muss die ehemalige Kaufhalle mittelfristig Platz machen. Zunächst aber wird das seit zwei Jahren leerstehende Gebäude südlich der Kaufhalle abgerissen. Ende 2016 soll frühestens mit dem eigentlichen Bauvorhaben begonnen werden. „Nach derzeitigem Stand erachten wir eine Fertigstellung im Herbst 2018 als realistisch“, sagt REWE-Sprecherin Stephanie Behrens.

Anderes Aussehen

Der Kiez an der Hönower Straße bekommt jedoch nicht nur im Hinblick aufs Einkaufen ein verändertes Aussehen. Auch die Vorhalle des anliegenden S-Bahnhofs wird renoviert. Die entsprechenden Arbeiten würden noch in diesem Sommer abgeschlossen, kündigt Baustadtrat Gräff an. 2017 komme dann zudem der Regionalbahnhof. Der Bezirkspolitiker setzt dabei große Hoffnungen in die Bauprojekte. „Der Vorplatzbereich des Bahnhofs wird auf jeden Fall erheblich aufgewertet! Ich hoffe, dass der gesamte Bereich zwischen B1 und dem S-Bahnhof durch die beiden „Pole“ Edeka und Rewe mehr Besucher anzieht und damit auch die anderen Immobilien in diesem Bereich vielleicht neue Nutzer finden“, so Gräff weiter.

Philip Aubreville, Bild: Stefan Bartylla