Becken im Olympiabad saniert

Freizeit: Arbeiten termingerecht und im Kostenrahmen abgeschlossen.

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Sanierungsarbeiten steht den Berlinern das Olympiabad wieder zur Verfügung – sowohl als Sommerbad als auch für den Vereinssport. Das betriebs- und funktionsfähige Edelstahlbecken und die neue Badewassertechnik wurden kürzlich übergeben. Der Kostenrahmen in Höhe von 3.750.000 Euro wurde dabei eingehalten. Die moderne Badewassertechnik und der Einsatz von Edelstahlbecken führen zu Einsparungen bei den Betriebs- und Instandhaltungskosten von jährlich rund 90.000 Euro.

Das 1934 bis 1936 nach Plänen des Architekten Werner March anlässlich der XI. Olympischen Spiele errichtete Schwimmstadion ist Teil des Denkmalensembles des ehemaligen Reichssportfeldes auf dem heutigen Olympiaparkgelände. Es grenzt direkt an das zeitgleich entstandene Olympiastadion an.

Lebensdauer überschritten

Während der Olympischen Spiele 1936 fanden in diesem Stadion die Wettbewerbe in den Disziplinen Schwimmen, Turmspringen und Wasserball statt. Anschließend stand es der Öffentlichkeit als Freibad und Erholungsort sowie als Wettkampf- und Trainingsstätte des Schwimmsports zur Verfügung.

Die nun abgeschlossenen Sanierungsarbeiten waren erforderlich, weil es Undichtigkeiten und Beschädigungen der Beckenkeramik und der Überlaufrinnen gab. Die Badewassertechnik aus den 1970er Jahren hatte ihre maximale Lebensdauer überschritten. Die letzte Sanierung des Bades erfolgte zwischen 1976 und 1979 für die Austragung der Schwimmweltmeisterschaften.

red / Bild: SenStadtUm