Von der Fabrik zum Zuhause

Inklusion: Vor 25 Jahren entstand eines der ersten Wohnheime für Behinderte.

Als das Mosaik-Wohnheim in der Weserstraße ins Leben gerufen wurde, gab es kaum geeignete Wohnplätze für Menschen mit Behinderung. Jetzt hat die Einrichtung ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert. In dem sanierten Gebäude einer ehemaligen Fabrik leben 24 Menschen mit Behinderung. Zusätzlich gibt es vier kleine Wohneinheiten in unmittelbarer Nachbarschaft, in denen Bewohner in ihren eigenen Wohnungen leben können und im Verbund betreut werden.

1991 war das Neuköllner Wohnheim das erste Projekt dieser Art für den Verein „Das Mosaik e.V.“. Damit gehörte der Mosaik-Unternehmensverbund zu den ersten Trägern mit sowohl Wohn- als auch Arbeitsangeboten für Menschen mit Handicap in Berlin. Angelika Dömling, Leiterin des Fachbereichs Wohnen bei Mosaik: „Wir haben von Beginn an Wert darauf gelegt, dass unsere Wohnangebote allen Menschen mit Behinderung zur Verfügung stehen. Mit dem Wohnheim in der Weserstraße haben wir einen Ort geschaffen, der fest im Kiez verwurzelt ist und das Bezirksleben bereichert.“

nm/red / Bild: Mosaik/Team Code Zero