Grüner Spielplatz statt Betonplatten

Soziales: Fielmann stiftet dem Dorf-Kindergarten in Marzahn 165 Bäume und Pflanzen.

Der Evangelische Dorfkindergarten hinter der Mühle in Marzahn ist sicher einer der schönsten Kindergärten, die es in Berlin gibt. Hier schaut auch schon mal der Müller vorbei, um den Kindern zu zeigen, wie Brot gebacken und Korn gemahlen wird. Ganz in der Nähe gibt es das Tiergehege mit Esel, Gänsen, Enten und Co., und auch der tolle Garten am Haus bietet den 60 Kindern reichlich Platz für Spiel, Spaß und Toben. Allein das Gelände im Garten der Kita war so langsam in die Jahre gekommen und eine ordentliche Grundsanierung stand jetzt nach dreißig Jahren der Nutzung an.

Für Generationen

Nach einer Menge Eigeninitiative, und Geld aus einem großen Sponsorenpool gab es in diesem Frühjahr die alles krönende Neubepflanzung der Freifläche am Kindergarten. Deutschlands größter Optiker Fielmann stiftete dazu eine riesige Kirschpflaume sowie 164 weitere Pflanzen. Bei einer großen Pflanzaktion mit den Eltern und Kindern übergab Franziska Milutzki, Leiterin der Fielmann-Niederlassung im Eastgate-Center, die ökologische Spende an die Vorsitzende des Fördervereins der Einrichtung, Bettina Tilsner. Milutzki betonte dabei den grundsätzlichen Wert einer solchen Spende: „Wir pflanzen Bäume nicht für uns, wir pflanzen Bäume für nachkommende Generationen. Und so hoffe ich, dass noch viele Kinder daran Freude haben werden.“ Fielmann engagiert sich in ganz Berlin bereits seit Jahrzehnten im Umweltschutz und Naturschutz. Das Unternehmen pflanzt für jeden Mitarbeiter jedes Jahr einen Baum, bis heute mehr als eine Million.

Neuer Tunnel

Neben dem neuen Grün gibt es jetzt für die Kinder auch eine Menge neuer Möglichkeiten im Garten zu entdecken. Eine Matschmühlenanlage und ein tolles Bodentrampolin gehören nämlich jetzt genauso zum Garten wie ein richtiger Spielberg mit Tunnel, den die Kinder jetzt vor der Tür haben. Und dort wo bisher alte Ost-Bodenplatten den Weg zierten, gibt es jetzt eine neue Pflasterung. „Der Charme der DDR-Zeit war überall spürbar. Das wollten wir nicht mehr. Unsere Kinder sollen den verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen, die die Natur vorgibt, lernen“, erklärte Tilsner zur Neugestaltung des Gartens. Für die Arbeiten war ein Jahr mühevollster Kleinarbeit sowie Mittel und Sachleistungen für rund 50.000 Euro nötig gewesen.

Text & Bild: Stefan Bartylla