Feiern für die Umwelt

Festival: Grüne Liga lädt ans Brandenburger Tor ein

Zu viel Schnee und zu wenig Schnee, Dürren und Überschwemmungen, zu warme Winter und zu heiße Sommer – dass der Klimawandel in vollem Gange ist, ist nicht mehr zu übersehen. Dass wir alle einen Beitrag zum Schutz des Klimas leisten müssen, sollte inzwischen auch jedem klar sein. Wie leicht das gehen kann, zeigt die Grüne Liga am 5. Juni, 11 bis 19 Uhr, mit ihren rund 230 Ausstellern beim Umweltfestival am Brandenburger Tor.

Diskussion

Während der politischen Talkrunden werden aktuelle Probleme des Umweltschutzes besprochen. Besucher können außerdem mit vielen der mehr als 230 Aussteller aus Umwelt- und Naturschutz ins Gespräch kommen.

Spiel & Spaß

Auch die jüngsten Festivalbesucher kommen auf ihre Kosten: So können sie auf der Bastelstation der Berliner Stadtwerke ihr eigenes Windrad bauen, über den mobilen Wasserspielplatz toben oder ins Zuckertraumtheater gehen.

Unterhaltung

Für die musikalische Untermalung des Umwelt-Festivals sorgen Newcomer und Stars auf der Bühne am Brandenburger Tor und am Sowjetischen Ehrenmal. Ein Highlight: die Deutsch-Pop-Band „Lichtfeld”

Einfache Handlungen

„Wichtig ist uns beim Umweltfestival immer, praktikable Lösungen für den Alltag zu bieten. Denn nur so können wir etwas für unser Klima, unsere Umwelt tun und damit die Möglichkeit eines guten Lebens auf der Erde erhalten“, sagt Karen Thormeyer, Geschäftsführerin der Grünen Liga Berlin. „Wir wollen mit allen Angeboten am 5. Juni zeigen, dass der Verzicht auf klimaschädliche Produkte und die Änderung von umweltbelastenden Verhaltensweisen eben etwas Positives bedeutet: Wir gewinnen sehr viel Lebensqualität hinzu.“ Insbesondere in Städten – in denen weltweit inzwischen mehr Menschen leben als auf dem Land – werden die Folgen des Klimawandels künftig noch viel stärker spürbar werden. Und dabei ist es relativ einfach, tagtäglich mit einfachen Handlungen das Klima und die Umwelt zu schützen und gleichzeitig etwas für sich selbst zu tun: zum Beispiel öfter mit dem Fahrrad statt dem Auto fahren, das Telefon mit tragbaren Solarzellen aufladen, für mehr Grün in der Stadt sorgen, oder beim Einkauf häufiger zu Produkten aus dem ökologischen Landbau greifen. Möglichkeiten gibt es viele, auf dem Umweltfestival werden sie vorgestellt und können direkt vor Ort ausprobiert werden.

Ökologische Erlebnismeile

Das ist seit jeher das Besondere an der Umweltmeile: Hier kann sich jeder direkt mit den Ausstellern, Verbänden, Firmen und Initiativen austauschen, kann sich informieren und Kontakte knüpfen, kann anfassen und mitmachen. Und man bekommt auch Tipps an die Hand, wie sich dieses Wissen ganz praktisch im eigenen Alltag anwenden lässt und welche Handlungen sinnvoll und machbar sind. Und neben all den Bildungs- und Informationsangeboten kommen auch der Spaß und das leibliche Wohl nicht zu kurz. Mitreißende Musik auf zwei Bühnen, kulinarische Köstlichkeiten, frische und regionale Produkte von Bauern aus der Region, Mitmachspiele für Jung und Alt, die Outdoorlounge der Grünen Liga zum Chillen, Straßentheater, Toben im Heu – da ist für jeden etwas dabei. Das Umweltfestival, als Europas größte ökologische Erlebnismeile mit Musik, Theater und Familienangeboten, und die Fahrradsternfahrt des ADFC – das bedeutet einen Überblick über umweltfreundliche Mobilität und Projekte des Umwelt- und Naturschutzes: Zusammen haben sie sich als ein fester Termin im vielfältigen Eventkalender Berlins etabliert und zu einem umweltpolitischen und kulturellen Höhepunkt in der Region Berlin entwickelt.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.umweltfestival.de

mw, Bild: Sebastian Hennin