Meister der Manager

Bildung: Hochschule für Wirtschaft und Recht ist „Beste Business School“ Deutschlands.

Die Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) hat in einer Umfrage von „Deutschland Test“ zu beruflichen Weiterbildungsprogrammen den Titel als „Beste Business School“ Deutschlands geholt. Die Schöneberger Bildungseinrichtung, mit weiteren Instituten in Lichtenberg und Marzahn, setzte sich etwa gegen die Frankfurt School of Finance oder Institute aus Reutlingen und Leipzig durch. Gleichauf lag die Berliner European School of Management and Technology (ESMT), die allerdings eine private Einrichtung ist.

Lebenslanges Lernen

Bei der Online-Studie waren insgesamt 8.216 Kunden zu ihrer Zufriedenheit mit Angebot und Leistungen während der letzten zwei Jahre befragt worden. An der HWR werden etwa weiterführende Studiengänge zur europäisch-asiatischen Wirtschaft oder zum Gesundheitsmanagement angeboten. Durch den Titel sehe man sich im Engagement für lebenslanges Lernen bestätigt, erklärte Professor Bernd Reissert. „Die Auszeichnung zeigt, dass es möglich ist, in einer Hochschule sowohl grundständige Studiengänge als auch akademische Weiterbildung auf gleichermaßen hervorragendem Niveau anzubieten.“ Reissert geht nach zwei Amtszeiten als HWR-Präsident nun in den Ruhestand. Seine Nachfolge übernimmt Professor Andreas Zaby. Tatsächlich hat die Hochschule viel Erfahrung in Sachen Weiterbildung. „Zusammen mit unseren Studierenden, Alumni, Unternehmens- und internationalen Hochschulpartnern haben wir uns kontinuierlich weiterentwickelt“, erklärt Matthias Tomenendal. Der Professor für Betriebswirtschaftslehre leitet das „Institut für Weiterbildung“. Die Weiterbildung sei ein strategischer Schwerpunkt der Hochschule, sagt Tomenendal. Die Dozenten bringen langjährige Managementerfahrung mit und betreiben praxisnahe Forschung mit Partnern oder für Beratungsaufträge.

Philip Aubreville / Bild: Peter-Paul Weller