Badesaison kann beginnen

Gatow: Wasserqualität an der Kleinen Badewiese gut.

Lange Zeit erfüllte die Wasserqualität der Kleinen Badewiese in Gatow nicht die Mindestnorm bei der Wasserqualität der EU. Nun scheint sich endlich ein erster Erfolg abzuzeichnen. Das für die Messungen der Wasserqualität zuständige Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) teilte Bezirksstadtrat Frank Bewig mit, dass die Kleine Badewiese in diesem Jahr die Note „gut“ erhalten wird. Das Ergebnis wurde inzwischen auch vom Umweltbundesamt und der EU-Kommission bestätigt. Die Bewertung der Wasserqualität beruht auf den Ergebnissen der vergangenen vier Jahre. So ergibt sich für die Messungen der Jahre 2012 bis 2015 eine gute Wasserqualität. Damit steht einer Nutzung der Badestelle ab 15. Mai nichts mehr im Wege. Grundsätzlich ist jedoch noch nicht sichergestellt, dass dies so bleiben wird. Sollten sich die Messwerte verschlechtern, kann es auch kurzfristig wieder zu einer veränderten Bewertung kommen.

Erklärung gefunden

Eine Erklärung für die schlechte Qualität des Wassers könnte nach Auskunft der Berliner Wasserbetriebe (BWB) sein, dass es bei sehr starken Niederschlägen zu Überläufen aus der Mischwasserkanalisation kommt. Dies hat eine kurzfristige Beeinträchtigung der Oberflächenwasserqualität zur Folge. Daher ist nach Auskunft des LAGeSo bis 2020 geplant, zusätzlichen Stauraum in der innerstädtischen Kanalisation zur schaffen, um bei starken Regenfällen ein Überlauf zu verhindern, bzw. zu minimieren. „Die Badesaison kann nach aktuellem Stand in diesem Jahr auch in Gatow an der Kleinen Badewiese eröffnet werden. Ich hoffe, dass die geplanten Maßnahmen ihren Beitrag dazu leisten, dass die Wasserqualität auch langfristig im grünen Bereich ist. Besonders freut es mich, dass mit dem Baubeginn der Investitionsmaßnahme ,Grünanlage Kleine Badewiese‘ einhergeht. Die Verbesserung der Parkplatzsituation, der Bau des Spielplatzes ,Dorf-Land-Fluss‘ und die Optimierung der Wasserqualität sind Schritte in die richtige Richtung“, führte Stadtrat Frank Bewig aus.

red / Bild: Berliner Abendblatt