Flexibel und individuell

Soziales: 30 Jahre Mosaik-Betriebsstätte Reinickendorf.

Die Mosaik-Betriebsstätte in Berlin-Reinickendorf feiert am 28. April ihr 30-jähriges Bestehen. Ehrengast und Festredner ist Frank Balzer (CDU), Bezirksbürgermeister von Reinickendorf. Auf dem Programm stehen die Eröffnung der Ausstellung zur Geschichte der Betriebsstätte sowie ein inklusiver Showact der Comedy- und Varieté-Gruppe „Die Besuchsbrüder“.

Engagement ausgezeichnet

Die Betriebsstätte Reinickendorf ist eine der Erfolgsgeschichten im Mosaik Unternehmensverbund. Am 12. März 1986 mit 80 Mitarbeitern eröffnet, arbeiten dort heute 271 Menschen mit und ohne Behinderung. Zunächst hatte die Betriebsstätte einem Büroartikelhersteller im gleichen Gebäude zugearbeitet. Heute nutzt die Betriebsstätte das gesamte Haus selbst. Kooperationen mit der immer stärker werdenden Startup-Szene in Berlin gewinnen auch in der Betriebsstätte Reinickendorf an Bedeutung. Eine besondere Errungenschaft sind die inklusiven Außenarbeitsplätze und -gruppen wie etwa jene beim Bohrmaschinenhersteller G-Elit. Hier arbeiten circa 30 Menschen mit Behinderung und vier Gruppenleiter direkt im Werk an der Lengeder Straße in der Konfektionierung und dem Versand. Dieses Engagement wurde bereits mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Berliner Integrationspreis ausgezeichnet. Johannes Wiedenhus, seit Anfang 2014 Leiter der Betriebsstätte: „Unser Ziel ist es, flexibel und individuell auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen einzugehen. Ein Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ist ein zunehmender Wunsch der hier arbeitenden Menschen mit Behinderung. Dies unterstützen wir intensiv.“ Die Betriebsstätte fungiert als Schnittstelle und Vermittler gleichermaßen. „Wir arbeiten mit Leidenschaft daran, das System für alle Menschen mit Behinderung durchlässiger zu machen“, sagt Wiedenhus.

Optimistischer Ausblick

Frank Jeromin, Geschäftsführer des Mosaik Unternehmensverbunds, blickt positiv in die Zukunft: „Reinickendorf ist einer unserer leistungsfähigsten Standorte. Wir gehen davon aus, dass dieser Betrieb auch in den nächsten 30 Jahren ein beliebter Arbeitsplatz für Menschen mit und ohne Behinderung bleiben wird.“

red/mh