Gedenkort für Burak Bektas

Initiative weitet ihre Kampagne aus.

Zeitgleich mit der Demonstration zum vierten Todestag von Burak Bektas ist mit dem Start einer Website eine neue Kampagne zum Gedenken an den Verstorbenen gestartet worden. Geplant ist ein „lebendiger Gedenkort“ auf einer Grünfläche in der Nähe des Ortes (Rudower Straße Ecke Laubsängerweg), wo Bektas Leiche gefunden worden war, wird mitgeteilt. Nach dem Willen der Angehörigen und der Initiative für die Aufklärung des mutmaßlichen Mordes soll die bezirkseigene Fläche als Burak-Bektas-Platz benannt werden. Das Konzept beinhaltet ein Denkmal und einen „Lern- und Gedenkort“. Der Vorsitzende des Integrationsausschusses der Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung, Bijan Atashgahi (SPD), befürwortet den Plan. Die genauen Todesumstände von Bektas sind bis heute ungeklärt. Die Initiative für den Gedenkort und andere Akteure gehen von einem Mord aus. Seit vier Jahren kämpfen Familie und Angehörige darum, dass die Tat aufgeklärt wird. Unterstützung erfahren sie von verschiedenen politischen Parteien.

nm