Barrierefreie Nachbarschaft

Workshop: Wie der Alltag vielen gehandicapten Menschen Grenzen setzt.

Die Stadtteilkoordination Gesundbrunnen will am 14. April mit praktischen Übungen auf das Thema Inklusion aufmerksam machen. Das Treffen richtet sich an Vereine, Initiativen und alle an dem Thema Interessierten aus dem Ortsteil. Bei der Veranstaltung in der NachbarschaftsEtage Fabrik Osloer Straße mit dem Titel „Inklusive Öffnung“ sind Antje Barten vom Verband für soziokulturelle Arbeit und Markus Runge vom Nachbarschaftshaus Urbanstraße eingeladen. Das Treffen findet von 10 bis 14 Uhr im Veranstaltungssaal der NachbarschaftsEtage, Osloer Straße 12 statt. Der Zugang ist über einen Fahrstuhl barrierefrei möglich. Während bei vergangenen Treffen der Stadtteilkoordination Gesundbrunnen zum gleichen Thema über den Bedarf an Mobilitätshilfediensten und die Durchführung von inklusiven Kiezspaziergängen diskutiert wurde, geht es dieses Mal um die Praxis und die Fragen: Welche Barrieren gibt es drinnen und draußen? Welche Lösungsmöglichkeiten werden gesehen? Welche Form der Unterstützung kann die Stadtteilkoordination dabei bieten? Gemeinsam mit den Gästen können die Teilnehmer erfahren, was es im (Arbeits-)Alltag bedeutet, eine körperliche Beeinträchtigung zu haben und an Barrieren zu stoßen. Für die Übungen werden Rollstühle, Rollatoren, Spezialbrillen, Gehörschutz sowie Blindenstöcke als Hilfsmittel benutzt. Über die Erfahrungen und Lösungsansätze soll im Plenum diskutiert werden. Eine schriftliche Dokumentation soll den Verlauf und die Ergebnisse dokumentieren. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zum Austausch über aktuelle Themen aus dem Gesundbrunnen. Die Aufgaben der Stadtteilkoordination sind vielfältig: sie soll die Interessen und Bedürfnisse der Menschen im Stadtteil erkennen, die Bürger beteiligen und in ihrem Engagement unterstützen, die Vernetzung der Vereine und Initiativen stärken und den Fachämtern im Bezirk als Brücke in die Region dienen.

Anmeldung unter:
stadtteilkoordination@nachbarschaftsetage.de

red / Bild: Nachbarschaftsetage