Die Degewo baut aus

1.000 neue Wohnungen sollen entstehen.

Marzahn ist wieder ein gefragter Wohnort in Berlin. Darauf reagiert nun auch die Wohnungsbaugesellschaft degewo. „Wir werden in den kommenden vier Jahren rund 900 Wohnungen in Marzahn bauen und damit der steigenden Nachfrage Rechnung tragen“, sagt degewo-Vorstand Christoph Beck. An der Joachim-Ringelnatz-Straße werden sieben neue Wohngebäude mit insgesamt 300 Wohnungen die Joachim-Ringelnatz-Siedlung erweitern und zugleich das Quartier städtebaulich nach Süden hin abschließen. Unterschiedliche Gebäudehöhen gleichen das Geländegefälle nach Süden zur Cecilienstraße hin aus und sorgen für eine neue städtebaulich architektonische Akzentuierung der Neubausiedlung. Der Grünzug in der Mitte der Siedlung bleibt dabei erhalten und verbindet den Neubau mit Bestand. Ein Drittel der Wohnungen werden mit der Wohnungsbauförderung versehen sein und für 6,50 Euro pro Quadratmeter angeboten. Der Baubeginn ist für September diesen Jahres geplant.

Ebenfalls im September wird die degewo mit dem Bau von 126 Wohnungen an der Marchwitzastraße beginnen. In vier Gebäuden entstehen mehrheitlich drei und vier Zimmer große Wohnungen für Familien. Die Durchschnittsmiete liegt auch hier bei 6,50 Euro pro Quadratmeter dank Förderung. Darüber hinaus plant die degewo noch Neubauten am Bürgerpark Marzahn, darunter 250 Wohnungen an der Karl-Holtz-Straße und 200 in der Ludwig-Renn-Straße. Bei den Neubauflächen handelt es sich um Grundstücke, die bis zum Stadtumbau Ost bebaut waren und nach dem Rückbau frei blieben.

red